logo Greensurance

MoorPatenschaft, Ihre Spende für Moore

Erleben Sie mit uns »Klimaschutz zum Anfassen!« als MoorPatin / MoorPate und durch unsere MoorWanderungen. Sie fragen sich: Was unterstützen Sie mit einer MoorPatenschaft konkret? Hier finden Sie Antworten.

Jetzt MoorPatin und MoorPate werden!

Besuchen Sie unsere MoorPatenschafts-Webseite unter www.moorpatenschaft.de! Dort können Sie Ihre persönliche oder Firmen-Patenschaft abschließen.

Die Vorteile einer MoorPatenschaft sind u.a.:

  • Die MoorPatenschaft ist als Spende absetzbar 
  • Sie erhalten eine SpendenUrkunde zur MoorPatenschaft
  • Stellen Sie sich oder Ihre Firma mit Bild und Logo dar
  • Sie unterstützen den Klima-, Arten- und Hochwasserschutz
  • Die MoorProjekte befinden sich in Deutschland
  • Als MoorErlebnis können Sie Projekte vor Ort besuchen

Moorpatenschaft

Jeder Tropfen zählt! Die Moore in Deutschland brauchen Ihre Hilfe

Ich lasse meinen Blick über das Moor streifen. Dieser Weitblick über das Hochmoor fasziniert mich immer wieder. Das Moor zeigt sich als ein Mosaik aus kleinen, bunten Moospolstern. Dazwischen haben sich kleine Vertiefungen gebildet, in denen sich das Wasser sammelt. Wasser, das ist die Lebensader der Moore. Ohne Wasser – kein Moor. Daher gibt das Moor bei jedem Schritt ein schmatzendes Geräusch, wenn ich meinen Gummistiefel langsam aus dem Moor ziehe. Einige Schmetterlinge, Argusbläulinge, begleiten mich und meine Teilnehmer auf unserer Exkursion ins moorige Trischelfilz. Sie umfliegen uns. Ab und zu setzen sie sich auf unsere Hände. Die Kinder sind begeistert. An einigen Stellen hat die kleine Exkursionsgruppe bereits Sonnentau entdeckt, eine fleischfressende Pflanze, die hauptsächlich in Mooren vorkommt. An den Tentakeln hängen einzelne Wassertropfen.

Die oben beschriebene Moor-Idylle im Hochmoor Trischelfilz ist jedoch bedroht. Und so wie dem Trischelfilz in Oberbayern bei Murnau am Staffelsee, geht es vielen Mooren in Bayern und Deutschland. Sie wurden vor Jahrzehnten mit Gräben durchzogen, um sie für den Menschen nutzbar zu machen. Meistens für die Energiegewinnung oder Landwirtschaft. Insgesamt sind in Deutschland 95% der Moore in einem ökologisch schlechten Zustand. Das heißt, dass die Moore entwässert, abgetorft, bebaut oder landwirtschaftlich und forstwirtschaftlich genutzt werden. Auch heute noch bestehen die meisten Gräben weiter und entziehen den Mooren sukzessive ihre Lebensgrundlage, das Wasser!

Moore sind für das globale Klima sehr wichtig

Im Boden von Mooren, dem sogenannten Torf, ist eine außergewöhnlich hohe Menge an Kohlendioxid (CO2) in Form von Kohlenstoff gebunden. Weltweit speichern Moore doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Bäume der Erde. Und das auf nur 3% der Landoberfläche. Sinkt der Wasserspiegel im Moor, kommt es jedoch zur Zersetzung des Torfs. Es entsteht das klimaschädliche Gas CO2. Auf landwirtschaftlich genutzten Niedermooren sind es bis zu 30 Tonnen CO2e pro Jahr und Hektar. Zum Vergleich: Jeder Bundesbürger in Deutschland verursacht durchschnittlich 11 Tonnen CO2 pro Jahr. Klimaverträglich sind jedoch nur 2,5 Tonnen CO2 pro Weltbürger und Jahr.

Nur intakte Moore können langfristig Kohlendioxid speichern und so das Klima schützen. Trockene Moore sind dagegen wahre »Klimakiller«. Durch eine Renaturierung der Moore können die CO2-Emissionen verringert bzw. gestoppt werden. Die wichtigste Maßnahme ist, das Wasser langfristig im Moor zu halten. Um das zu erreichen, werden alte Gräben geschlossen und nicht-heimische Bäume, die sehr viel Wasser ziehen, aus dem Gebiet entnommen. Das klingt im ersten Moment sehr einfach; erfordert jedoch viel Planung. So müssen die Flächen gesichert, die Gräben aufgenommen und die Maßnahmen geplant und durchgeführt werden. Weiterhin muss ein Überstau verhindert werden, da sich sonst Methan bildet, welches um ein vielfaches klimaschädlicher ist als CO2.

Jeder Tropfen zählt zur Wiedervernässung

Die gemeinnützige Greensurance Stiftung setzt die Renaturierung von Mooren (Wiedervernässung) als Klimaschutzprojekte regional in Oberbayern um. Das erste Projekt liegt bei Murnau und ist ein Ausläufer des Murnauer Moos. Ziel ist es, den Klimaschutz nicht in andere Länder zu verlagern, sondern direkt vor der Haustüre anzupacken. Zudem trägt die Renaturierung der Moore nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern auch zum Arten- und Hochwasserschutz. Denn Moore sind ein Lebensraum für viele seltene, bedrohte und spezialisierte Arten. Allein im Trischelfilz gibt es Sonnentau, Bläulinge und die gerandete Jagdspinne. Moore nehmen zudem Wasser wie ein Schwamm auf. Bei starken Niederschlägen geben sie das Wasser zeitversetzt wieder ab und können somit zum Hochwasserschutz beitragen.

Werden Sie jetzt Moorpate/in

Auf unserer Webseite zur Moorpatenschaft: www.moorpatenschaft.de