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Schlagwort: Moorschutz

Die Greensurance Stiftung als Aussteller auf der DKM 2025

Am 28. und 29. Oktober 2025 findet die DKM – Leitmesse der Finanz- und Versicherungswirtschaft – in Dortmund statt. Wir sind als Greensurance Stiftung in diesem Jahr zum zweiten Mal mit einem eigenen Stand vertreten und möchten dabei sowohl unsere Arbeit als auch aktuelle Entwicklungen an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit und Versicherungswesen vorstellen.

Unser Standort ist in Halle 3 an Stand G22 zu finden!

Über uns: Nachhaltigkeit fachlich fundiert gestalten

Die Greensurance Stiftung ist eine gemeinnützige Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Umwelt- und Klimaschutz sowie die nachhaltige Entwicklung in Deutschland zu fördern mit besonderem Fokus auf der Transformation der Versicherungsbranche.

Unsere Arbeit gliedert sich dabei in drei Schwerpunkte:

Sustainable Finance, Umsetzung regulatorischer Anforderungen

Wir unterstützen Versicherungsunternehmen bei der strukturierten Umsetzung der Anforderungen nach den CSRD und VSME-Standards. Unser Leistungsportfolio umfasst unter anderem:

  • Durchführung von Wesentlichkeitsanalysen
  • Identifikation von Handlungsfeldern und Zieldefinition
  • Datenerhebung und Emissionsbilanzierung (GHG)
  • Erstellung konsistenter, prüffähiger Nachhaltigkeitsberichte mithilfe unseres greensFAIR Emissionsrechners®

Green Insurance, wissenschaftliche Grundlagen für die Versicherungswirtschaft

Im Bereich Green Insurance bringen wir unsere Expertise in nationale, geförderte Forschungsprojekte ein und arbeiten an anwendungsorientierten Lösungen für eine nachhaltige Versicherungswirtschaft.

  • NATIVE: Nachhaltigkeitsrating von Versicherern entlang der Wertschöpfungskette (Projekt abgeschlossen)
  • CREATE: Entwicklung nachhaltiger Wohngebäudeversicherungen (Projekt abgeschlossen)
  • ASSESI: Etablierung eines Standards für nachhaltige Kompositversicherungsprodukte – ASSESI-Label (Projekt laufend)

Moorschutz, Investition in wirksamen Klimaschutz

Durch die Renaturierung von Moorflächen in Süddeutschland leisten wir einen direkten Beitrag zur CO₂-Speicherung. Die Wirkung ist mess- und nachvollziehbar. Unternehmen erhalten die Möglichkeit, über Klimafinanzierungsmodelle gezielt in nachhaltige Klimaschutzprojekte zu investieren. Die Moorflächen können im Rahmen von Social Days besucht werden!

Sehen Sie sich auch unsere Moorprojekte unter Moorprojekte & Klimaschutz – Greensurance Stiftung an!

Zusätzliche Leistungen

  • Fachliche Beratung für Privat- und Geschäftskund:innen
  • Workshops und Schulungen für Mitarbeitende aus der Versicherungswirtschaft
  • Beiträge zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) im unternehmerischen Kontext

Einladung zur DKM: Kostenfreier Messebesuch für Vermittler:innen – wir laden Sie ein!

Als offizieller Aussteller übernehmen wir die Eintrittskosten für Vermittler:innen oder Mitarbeitende von Vermittlern, die unsere Gäste sind (Wert: 95 €). Über folgenden Link erhalten Sie Ihre kostenfreie Eintrittskarte: Kostenloses Messeticket sichern

Nutzen Sie die Gelegenheit zum fachlichen Austausch, zur Einordnung aktueller regulatorischer Entwicklungen und zur Diskussion über konkrete Lösungsansätze für eine nachhaltige Transformation in der Branche. Sehen Sie sich zudem unseren Online-Auftritt auf der 365-Grad-Plattform an!

Greensurance Stiftung
28.–29. Oktober 2025
DKM Dortmund | Halle 3 | Stand G22

Wir freuen uns auf den (fachlichen) Dialog mit Ihnen.

SocialDay mit dem Geographiekurs der 12. Klasse des Gymnasiums Weilheim

Am 25. Juli 2025 hatten wir tatkräftige Hilfe beim Moorschutz. Der Geographiekurs der zwölften Klasse des Gymnasiums Weilheim beteiligte sich gemeinsam mit uns im Rahmen des SocialDays an unseren Aktivitäten an Moorseen. Zu Beginn konnten wir den engagierten Schüler:innen einige spannende Einblicke in den Klimawandel, die Bedeutung der Moore sowie die Möglichkeiten zur Renaturierung geben. Anschließend konnten alle Beteiligten vor Ort selbst mit anpacken und aktiv werden.

Einblicke in die Thematik

Wie in großen Teilen Deutschlands breitet sich auch an unseren Moorseen das Indische Springkraut (Impatiens glandulifera) zunehmend aus. Dieser Neophyt gehört seit 2017 in Europa zu den gelisteten invasiven Arten. Die bis zu 2,5 m hohe Pflanze stellt ein Problem dar, da sie sich rasant vermehrt und dabei heimische Pflanzenarten verdrängt, was die Artenvielfalt gefährdet. Zudem kann es nach dem Absterben der Pflanze im Winter an Ufern von Flüssen und Seen zu erhöhter Erosion kommen, da große vegetationsfreie Flächen zurückbleiben.

Daher ist es wichtig, das Indische Springkraut möglichst vollständig zu entfernen, bevor es zur Samenbildung kommt und sich weiter ausbreiten kann. Dabei packten die Schüler:innen tatkräftig mit an. Gemeinsam konnten wir große Mengen der Pflanze ausreißen. Um ein erneutes Austreiben im Folgejahr zu verhindern, sollte idealerweise auch die Wurzel mit entfernt werden. Durch ihren Einsatz leistete die Schulklasse einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Moore rund um Weilheim.

Das Indische Springkraut (Impatiens glandulifera)
Bei der Arbeit
Nach getaner Arbeit

Schatzfund im Moor

Heute melden wir uns mit einem kleinem, etwas anderem Beitrag. Bei unseren Renaturierungsarbeiten in einer unserer Moorflächen sind wir über einen kleinen Moorschatz, zumindest für alteingesessene Weilheimer, gestolpert. Dabei handelt es sich um gut erhaltene Bierflaschen der bereits 1986 geschlossenen Weilheimer Brauerei Bräuwastl.

Flaschen nach Fund

 

Brauerei Bräuwastl, historisch (ansichtskarten-center.de)

Die Bräuwastl Brauerei, gegründet 1685 von der Familie Hipper, war über Jahrhunderte ein fester Bestandteil des Weilheimer Stadtlebens. Ihr Bier, einst in der Fischergasse gebraut, war weit über die Stadtgrenzen hinaus beliebt. Nach mehr als 300 Jahren Brautradition schloss die Brauerei 1986 endgültig ihre Pforten – das Bier wird heute nach dem selben Rezept unter Produktionsleitung des Finkbeiner GmbH & Co.KG Getränkevertriebs in Langenau gebraut. Umso faszinierender ist es, originale, unbeschädigte Glasflaschen aus dieser Ära zu finden.

Ein wahrer Schatz, der die Geschichte Weilheims auf ganz besondere Weise wieder lebendig macht. Eine Frage aber bleibt: Wer hat diesen Moorschatz zurückgelassen? Torfstecher, Wanderer oder jemand komplett anderes? Das lässt sich leider nicht mehr sicher herausfinden.

Gereinigte Flaschen der Brauerei Bräuwastl

Neophytenentfernung im Ameisen-Moor: Riesen-Bärenklau

 

Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum)

Ende Juni gab es im Ameisen-Moor einen besonderen Arbeitseinsatz: An einer bestimmten Stelle musste der Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum) entfernt werden. Diese imposante Pflanze kann in Deutschland Höhen von 2 bis 3,5 Metern erreichen und wirkt auf den ersten Blick durchaus beeindruckend. Allerdings ist sie aus ökologischer Sicht äußerst problematisch. Der Riesen-Bärenklau gehört zu den invasiven Neophyten, stammt ursprünglich aus dem Kaukasus und hat sich inzwischen in Deutschland sowie in vielen weiteren Regionen Europas stark ausgebreitet.

Warum muss die Pflanze entfernt werden?

Die Bekämpfung des Riesen-Bärenklaus ist aus mehreren Gründen von hoher Bedeutung. Einerseits stellt er ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko für Menschen dar: Sein Pflanzensaft enthält phototoxische Inhaltsstoffe, die bei Hautkontakt in Verbindung mit Sonneneinstrahlung schwere Verbrennungen, Blasenbildung und langanhaltende Hautschäden hervorrufen können. Besonders gefährdet sind Kinder und empfindliche Personen, da schon ein kurzer Kontakt mit der Pflanze schmerzhafte Reaktionen auslösen kann. Beim Entfernen der Pflanze ist daher das Tragen vollständiger Schutzkleidung, einschließlich Gesichtsschutz, dringend angeraten.

Zusätzlich wirkt sich der Riesen-Bärenklau auch negativ auf die Umwelt aus. Er wächst außergewöhnlich schnell und bildet dichte Bestände, die einheimische Pflanzenarten verdrängen und damit die Artenvielfalt deutlich verringern. Stirbt die Pflanze ab, bleibt der Boden häufig unbewachsen, wodurch das Risiko von Bodenerosion merklich steigt.

 

Der Moorbagger
Zerschnittene Wurzelknolle

Wie kann die Pflanze entfernt werden?

Aus diesen Gründen war ein rasches Eingreifen erforderlich, um eine weitere Ausbreitung des Riesen-Bärenklaus zu verhindern. Um den direkten Kontakt mit der giftigen Pflanze zu vermeiden, kam für die Entfernung ein Moorbagger zum Einsatz. Neben dem Abschneiden der Blütendolden, die zahlreiche Samen enthalten, ist es entscheidend, auch die im Boden liegenden Wurzelknollen zu beseitigen. Bleibt die Knolle im Erdreich, treibt die Pflanze im Folgejahr erneut aus – selbst wenn der oberirdische Teil zuvor abgeschnitten oder gemäht wurde. Die wirkungsvollste Bekämpfungsmethode besteht daher darin, die Wurzelknolle vollständig auszugraben oder mindestens 10 bis 15 Zentimeter unterhalb des Vegetationspunkts sauber abzutrennen. Genau aus diesem Grund wurde an der betroffenen Stelle der Boden abgetragen, um die Knollen zuverlässig zu zerstören.

Da die Samen des Riesen-Bärenklaus über viele Jahre hinweg im Boden keimfähig bleiben, sind mehrjährige Nachkontrollen erforderlich, um neu aufkommende Pflanzen rechtzeitig zu entfernen.

Renaturierung im Ameisen-Moor: Wasserpegel setzen für die Zukunft des Moores

Analog zu unseren Renaturierungsarbeiten im Brandfilz konnten wir Anfang Juni auch im Ameisen-Moor insgesamt fünf Wasserpegel (Materialkosten von circa 4.000 €) aufbauen. Dieser Schritt ist zunächst wichtig, um den Ist-Stand und die Fluktuation der Grundwasserstände observieren zu können. Dies wiederum hilft dabei weitere Renaturierungsmaßnahmen zu planen und den Effekt dieser Anstauungsmaßnahmen zu quantifizieren. Die Pegelsetzung verlief dabei analog zu der Pegelsetzung im Brandfilz ab. Dieser Artikel baut auf dem dazugehörigen Blogbeitrag auf, in dem die Methodik näher beschrieben ist.

Edelmannbohrer

Der Edelmannbohrer

Um die Pegel zu setzen, müssen als erstes Löcher gebohrt werden. Dafür wird zunächst mit dem handbetriebenen Edelmannbohrer vorgebohrt. Der Edelmannbohrer ist ein klassisches Werkzeug für die Bodenuntersuchung und eignet sich besonders gut für weiche, feuchte Böden wie Moore. Durch seine spezielle Form kann der Bohrer Bodenproben entnehmen, ohne das Bodenprofil stark zu beschädigen. Allerdings ist das Instrument nicht optimal geeignet, um die Schichtung des Bodens zu erkennen.

 

Moorklappsonde

Moorklappsonde zeigt den Übergang Torf (links) zu Seeton (rechts)

Deshalb wird anschließend mit der ebenfalls handbetriebenen Moorklappsonde nachgebohrt. Die Moorklappsonde ist speziell für den Einsatz in Mooren entwickelt worden. Sie ermöglicht es, Bodenproben aus größeren Tiefen zu entnehmen und das Bodenprofil zu analysieren. Die Sonde kann dabei geöffnet werden, um das Bodenmaterial aufzunehmen, und anschließend wieder verschlossen werden, um die Probe an die Oberfläche zu bringen. So lassen sich die verschiedenen Schichten des Moores genau dokumentieren, was für die Festlegung der Pegeltiefe entscheidend ist, da es wichtig ist, die gesamte Torfschicht zu durchdringen, um den Grundwasserstand zuverlässig messen zu können.

 

Filtermaterialien

Filtersand (unten) und Quellton (oben)

In die entstehenden Löcher werden dann die Filterrohre unter Zusatz der drei verschiedenen Filtermaterialen Filterkies, Filtersand und Quellton (in dieser Reihenfolge) eingeführt. Filterkies sorgt für eine grobe Vorfilterung von Sedimenten und Schwebstoffen und verhindert, dass diese größere Partikel in das Filterrohr gelangen. Filtersand dient als feinere Filterschicht und hält kleinere Sedimente zurück. Außerdem wird so ein gleichmäßiger Grundwasserzufluss in das Filterrohr gewährleistet. Wie der Name schon sagt quillt der Quellton bei Kontakt mit Wasser auf und verschließt das Bohrloch zuverlässig. Dadurch wird ein ungewollter Wasseraustausch zwischen Oberfläche und Messstelle verhindert, was die Genauigkeit der Grundwassermessung erhöht.

Projekt »Brutzone Eisvogel« – VR-Bank Förderung »Hoamatliebe«

Der Eisvogel – eine wunderschöne und heimische Vogelart. Bei unseren Renaturierungs- arbeiten im ehemaligen Torfstich am Rande von Weilheim entdeckten wir den seltenen Vogel erstmals, welchen wir hier seitdem regelmäßig beobachten können. Daraus haben wir schlussgefolgert, dass der Vogel sich womöglich bereits natürliche Nistplätze eingerichtet hat.

Da wir, die Mitarbeiter: innen der Greensurance ® Stiftung Für Mensch und Umwelt gGmbH, uns nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch besonders für die Förderung der Biodiversität einsetzen, entstand der Gedanke, etwas zum Erhalt des Eisvogelbestandes beitragen zu wollen.

Einen initialen Start können wir nun dank der Unterstützung der VR-Bank Werdenfels und allen, die für unser Projekt abgestimmt haben, umsetzen!

 

Was ist die Initiative »Hoamatliebe«?

Das Projekt „Hoamatliebe“ ist eine Spendeninitiative der VR-Bank Werdenfels eG, die seit mehreren Jahren lokale Organisationen, Projekte und Vereine unterstützt (Startseite – VR-Werdenfels Hoamatliebe).

Im Zuge der Förderaktion können Bewerber:innen für die Förderung ihres Projekts einen Antrag einreichen.

Im Anschluss sind alle Mitglieder:innen und Kund:innen der VR-Bank Werdenfels eG bis zu Ablauf einer Frist dazu aufgerufen, für ein Projekt ihrer Wahl abzustimmen. Nach Auszählung der Stimmen werden die Sieger gekürt und die Fördergelder anteilig berechnet.

Im Jahr 2024 wurden im Zuge der Spendeninitiative 140.841€ an Fördergeldern an die eingegangenen Projekte ausgezahlt. Wir sind der Meinung, dass das eine großartige Unterstützung für unsere »Hoamat« ist!

Mit diesen Spenden wurde dieses Jahr unter anderem der Erhalt der Eissporthalle in Peißenberg (auf Platz eins), die Restaurierung der Einsatzzentrale der Wasserwacht in Grainau und auch unser Projekt »Brutzone Eisvogel« gefördert.

 

Unser Projekt »Brutzone Eisvogel – Artenschutz zum Ansehen«

Das Projekt »Brutzone Eisvogel« zielt darauf ab, einen nachhaltigen Beitrag zum Erhalt des bedrohten Eisvogels auf Weilheimer Flur zu leisten.

Quelle: www.vogelfutteronline.de

Wir möchten dem streng geschützten Vogel sichere Ruhe- und Brutzonen schaffen und so langfristig zum Schutz dieser besonderen Vogelart beitragen.

Die Brutzonen sind notwendig, da der Eisvogel durch die stetige Begradigung und Bebauung von Flüssen sowie durch Wasserverschmutzung natürliche Nistplätze und Futterfischbestände verliert. Durch die Installation speziell angefertigter Brutröhren als sicherer Nistmöglichkeiten in Bereichen der Moorseen möchten wir die natürlichen Brutbedingungen des Eisvogels nachahmen und somit dazu beitragen, dessen Fortbestand zu sichern.

Die Moorseen bieten mit ihrem reichen Bestand an kleinen Fischen und ihrer abgelegenen Lage einen idealen Rückzugsraum, der durch die starke Uferverbauung an der Ammer verloren gegangen ist. Neben der praktischen Schutzarbeit ist uns jedoch auch die Sensibilisierung der (insbesondere regionalen) Bevölkerung ein Anliegen.

So planen wir über eine Landingpage einen Blog zu starten, in welchem wir den Fortschritt des Projekts und Informationen rund um das Leben und die Schutzmaßnahmen des Eisvogels dokumentieren und regelmäßig aktualisieren.

 

Unser Ergebnis

Und anscheinend konnten wir mit unserem Projekt viele interessierte Menschen erreichen, denen der Schutz des Eisvogels genauso am Herzen liegt. Im Zuge der Förderaktion belegten wir den ersten Platz in der Kategorie »Umwelt« und erhielten eine Förderung von 500€ für das Projekt »Brutzone Eisvogel – Artenschutz zum Ansehen«.


Die Spendenverleihung

Die Spendenverleihung fand am 12. Februar 2025 in der VR-Bank Filiale in Uffing am Staffelsee stattgefunden. In diesem Zuge wurden alle Projekte gewürdigt, wobei die Erstplatzierten (eins bis drei) ihre Projekte in wenigen Sätzen persönlich vorstellen konnten.

Nach einem Gruppenfoto sowie kurzen Interviews mit den Gewinner:innen des ersten Platzes wurde die kurzweilige Veranstaltung mit Gesprächen bei Häppchen und Getränken fortgeführt.

Renaturierung im Brandfilz: Wasserpegel setzen für die Zukunft des Moores

Die Renaturierungsarbeiten im Brandfilz bei Raubling schreiten voran. Ein wichtiger Meilenstein wurde kürzlich mit der Installation von Wasserpegeln erreicht, die eine präzise Messung der Wasserstände im Boden ermöglichen. Dies ist besonders wichtig, um später Vergleiche mit den Wasserständen nach den Anstauungsmaßnahmen ziehen zu können.

Warum Wasserpegel?

Wasserpegel
Wasserpegel

Die neu installierten Pegel sind hochmoderne Messgeräte, die alle 12 Stunden den Wasserstand erfassen und speichern. Diese kontinuierliche Datenerhebung über ein ganzes Jahr hinweg ist von entscheidender Bedeutung, um ein vollständiges Bild der saisonalen Schwankungen zu erhalten. Diese Informationen sind unerlässlich, bevor weitere Maßnahmen wie Grabenschließungen oder andere wasseranstauende Eingriffe vorgenommen werden. Die Standorte der Wasserpegel wurden dabei nach der 5-Pegelmethode des Peatland Science Centres (PSC) bestimmt. Diese Methode stellt sicher, dass die Messstandorte präzise und repräsentativ für die hydrologischen Bedingungen des Moors sind.

Was ist die 5-Pegelmethode?

Die 5-Pegelmethode des PSC basiert auf einem systematischen Ansatz zur Standortauswahl für Pegel. Ziel ist es, die hydrologischen Bedingungen des Moors möglichst umfassend zu erfassen. Dazu werden fünf strategisch platzierte Pegelstandorte definiert, die folgende Kriterien berücksichtigen:

  1. Zentrale Moorbereiche: Ein Pegel wird in der Mitte des Moorkörpers installiert, um den Wasserstand im Kernbereich zu messen.
  2. Randbereiche: Zwei Pegel werden an den Rändern des Moors platziert, um Übergänge zwischen Moor und benachbarten Landschaftstypen zu erfassen.
  3. Entwässerungsgräben: Einer der Pegel wird in der Nähe eines bestehenden Grabens installiert, um den Einfluss der Entwässerung auf den Wasserstand zu überwachen.
  4. Vegetationstypen: Der letzte Pegel wird in einem Bereich mit charakteristischer Vegetation platziert, um die Wechselwirkungen zwischen Wasserstand und Pflanzenwachstum zu untersuchen.
  5. Höhenunterschiede: Die Standorte berücksichtigen zudem unterschiedliche Höhenlagen innerhalb des Moorkörpers, um hydrologische Gradienten abzubilden.

Diese Methode ermöglicht eine umfassende Analyse der hydrologischen Dynamik und liefert wichtige Daten für die Planung weiterer Maßnahmen.

Technische Details der Pegelinstallation

Die Wasserpegel bestehen aus Filterrohren, deren Spitzen bis in den Mineralboden reichen. Um die optimale Platzierung zu gewährleisten, wurden vorab Torfbohrungen durchgeführt, um die Tiefe der Torfschicht zu bestimmen. Der Mineralboden fungiert als natürlicher Aquidukt, der das Wasser trägt und verhindert, dass es durchsickert.

Die Verankerung der Filterspitze im Mineralboden ermöglicht eine Messung des Wasserstands in der gesamten Torfschicht. Zur Stabilisierung und zum Schutz vor Oberflächenwasser und organischen Schwemmstoffen wird das Filterrohr mit Filterkies und Quellton im Boden fixiert.

Filterrohr Filterkies Quellton

Filterrohr, Filterkies und Quellton

Datenerfassung und -speicherung

Data-Logger
Data-Logger

Bevor der Data-Logger installiert wird, erfolgt eine erste Messung des Wasserspiegels mit einem Lichtlot. Die Länge des Kabels für den Data-Logger wird individuell angepasst, basierend auf den Ergebnissen des vorangegangenen moorökologischen Gutachtens zur Torfmächtigkeit.

Der Data-Logger wird mit den genauen Standortkoordinaten programmiert, um eine präzise Zuordnung der Messdaten zu gewährleisten. Zum Schutz der empfindlichen Messgeräte wird abschließend eine Verschlusskappe auf den Pegel gesetzt.

Kalibrierung
Kalibrierung

Bedeutung für die Moorrenaturierung

Diese sorgfältige Vorbereitung und Durchführung der Pegelmessungen ist ein entscheidender Schritt in der Renaturierung des Brandfilzes. Die gewonnenen Daten werden es den Experten ermöglichen, fundierte Entscheidungen über zukünftige Maßnahmen zu treffen und deren Wirksamkeit zu überprüfen.

Die Renaturierung des Brandfilzes ist Teil eines größeren Projekts zur Wiederherstellung der Moore in der Region Raubling. Intakte Moore spielen eine wichtige Rolle im Klimaschutz, da sie große Mengen CO2 speichern können. Zudem bieten sie Lebensraum für seltene Arten wie Sonnentau und Bläulinge und tragen zum Hochwasserschutz bei, indem sie Wasser wie ein Schwamm aufnehmen und zeitverzögert wieder abgeben.

Mit der Setzung der Wasserpegel im Brandfilz macht Raubling einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Moorschutz und nachhaltige Landschaftsgestaltung. Die Ergebnisse dieser Messungen werden nicht nur für dieses spezifische Projekt, sondern auch für zukünftige Renaturierungsvorhaben in der Region von großem Wert sein.

Ein aktiver Start ins neue Jahr: Arbeiten im Raublinger Moor

Das neue Jahr begann für die Greensurance-Stiftung mit tatkräftigem Einsatz im Raublinger Moor. Auf dem Plan stand der Abtransport der im Herbst gesammelten Fichtenzweige – oder „Dachsen“, wie sie in Bayern genannt werden. Diese hatten sich während der Social Days im Oktober zu großen Häufen aufgetürmt und mussten nun aus dem Wald geschafft werden.

Besonders wichtig war dabei der richtige Zeitpunkt: Ein gefrorener Boden verhindert, dass durch schwere Fahrzeuge eine schädliche Bodenverdichtung entsteht. Unterstützung erhielt die Stiftung von einem lokalen Land- und Forstwirt, dessen Rückewagen die Aufgabe übernahm.

Da das Fahrzeug jedoch aufgrund der vorliegenden Vegetation nicht tief genug in den Wald gelangen konnte, wurden die Zweige von Hand näher an die zugänglichen Wege verlagert, bevor sie abtransportiert werden konnten.

Das Abtransportieren der Fichtenzweige verringert das Risiko, dass sich Borkenkäfer ausbreiten. Die Käfer legen ihre Larven bevorzugt in frischen Zweigen ab – werden diese jedoch rechtzeitig entfernt, wird die Ausbreitung eingedämmt.

Außerdem wird der Boden wieder ausreichend mit Sauerstoff versorgt und erhält genügend Licht, um das Wachstum der wichtigen Torfmoose zu fördern. Diese breiten sich zunehmend sichtbar im Moor aus und tragen wesentlich zur ökologischen Regeneration bei.

Von Fichtenzweigen zu wertvollen Hackschnitzeln

Nach dem Abtransport werden die Fichtenzweige zunächst auf einem großen Haufen auf dem Grundstück des Landwirts gesammelt. Im Frühjahr werden sie dann zu einer speziellen Anlage transportiert, wo sie zu Hackschnitzeln verarbeitet werden. Diese dienen anschließend der umweltfreundlichen Wärme- und Stromgewinnung. Durch den maschinellen Zerkleinerungsprozess erreichen die Hackschnitzel eine durchschnittliche Größe von etwa 30 mm.

Hackschnitzel dienen als nachhaltige Biobrennstoffe und werden in Hackschnitzelheizungen für Ein- und Mehrfamilienhäuser, kommunale und gewerbliche Heizwerke sowie in Biomasse- Heizkraftwerken eingesetzt. Sie liefern auf umweltfreundliche Weise Heizwärme oder Strom.

Gemeinsam für Natur und Nachhaltigkeit

Die Arbeiten im Raublinger Moor zeigen, wie durchdachte Maßnahmen und lokale Zusammenarbeit einen positiven Beitrag zum Naturschutz leisten können. Dank der Unterstützung des Land- und Forstwirts des Maschinenring Rosenheims wurde ein weiteres Projekt erfolgreich umgesetzt – ein echter Gewinn für die Natur und die nachhaltige Energiegewinnung.

HILTI – Mit Freude wieder im Moor

Dass Klimaschutz so viel Freude bereiten kann, dass damit gar nicht Schluss sein soll, zeigten die Mitarbeitenden der Firma Hilti. Waren wir doch bereits im Herbst 2023 im um Hilfe rufenden Hochmoor bei Raubling, konnten aber die Arbeiten an einem der Hauptentwässerungsgräben nicht beenden, entschloss sich das Hilti Team kurzerhand, wiederzukommen, um die Renaturierungsarbeiten zu beenden.

Was dann passierte,… damit konnte niemand rechnen!

Moorführung durch die Nickelheimer Filze

Da das Hilti Team einerseits aus wiederholt Engagierten rund um Oliver bestand, anderseits die „Neuen“ im Moor sofort an die Hand genommen wurden, entwickelte sich in kürzester Zeit eine Eigendynamik, die so viele Kräfte mobilisierte, dass das Erreichte nicht eine Zweitagesarbeit bescheinigt, sondern eher eine Wochenleistung. Für die Neuen im Moor gab es wieder eine Moorexkursion mit Harry Rosenberger durch den Klimawanderpfad der Nicklheimer Filze bei Raubling, während die „Alten“ sofort mit der weiteren Renaturierungsarbeit im Brandfilz begannen.

Fichten müssen weichen, Kiefern und Birken dürfen bleiben,…

Bei der Moorrenaturierung ist wichtig zu verstehen, warum diese mit dem Fällen von Fichten einhergeht. Ein intaktes Hoch- oder Niedermoor sollte in der Regel gar keine Bäume beherbergen, da die meisten Bäume Staunässe kurz unterhalb der Flur nicht vertragen. Die Möglichkeit der Wurzelatmung ist bei intakten Mooren durch den überstauten Wurzelraum nicht möglich und so kommen Bäume erst gar nicht auf bzw. sterben ab. Insbesondere die Fichte (Picea) hat bei Wiedervernässung Stress, wird anfällig für Schädlinge wie dem Borkenkäfer und stirbt letztendlich ab. Weiterhin entziehen Fichten sehr viel Wasser und Licht. Unter verschatteten Fichtenästen ist kein CO2- bindendendes Torfmooswachstum mehr möglich und Fichten transpirieren das ganze Jahr über Wasser über ihre immergrünen, nadelförmigen Blätter in die Atmosphäre. Nicht so Laubbäume, die nur während der Blattphase Wasser verdunsten. Und so dürfen die Sandbirke (B. pendula), insbesondere die Moorbirke (Moorbirke unterscheidet sich vor allem durch die Behaarung der jungen Triebe – deshalb auch »Haarbirke« genannt), als auch die (Schwarz-)Erle (Alnus glutinosa) stehen bleiben. Diese Baumarten kommen mit zeitweise überstauten Lebensräumen zurecht und finden sich so vor allem an den Rändern von Mooren wieder. Ein gern gesehener Gast im Hochmoor ist die aufrechte Moorkiefer (Pinus mugo) auch »Moor-Spirke« genannt und die niederliegende Form, auch »Latsche« genannt. Die Moorkiefer besiedelt den Übergangsbereich zwischen dem vernässten baumlosen Moor und dem (Fichten-)Moor-Randwald. Die Moorkiefer steht auf der roten Liste und ist eine der seltensten autochthonen (einheimischen) Baumarten in Deutschland. Von der Waldkiefer ist die Moorkiefer leicht zu unterscheiden, aufgrund ihrer nicht rötlichen, sondern braun-grau-schwarzen Rinde und ihrer Krone, die nie schirm- sondern immer kegelförmig ist.

Nach Einweisung und Unterscheidung der Baumarten wurden dann Fällungen von Waldarbeiter-Profis wie Moritz Geiselbrechtinger, der die Baumfällungen mit dem Greensurance Stiftungsteam überwachte, vorgenommen. Auch das Hilti Team brachte einen eigenen engagierten Baumkletterer mit, der selbständig mit einem eigenen kleinen Hilti Team Fällungen vornahm und innerhalb kürzester Zeit eine eigenständige Fläche vollständig von Fichten befreite. Durch die Arbeiten an zwei unterschiedlichen Einsatzorten konnte so noch mehr in der vorhandenen Zeit erreicht werden. Wie wunderbar!

Einweisung und Unterscheidung der Baumarten

Hilti Team hilft bei »Entkusselung«

Nicht nur das Baumfällen von großgewachsenen Fichten ist wichtig, sondern auch das Entkusseln. Damit ist die Entfernung jungen Gehölzes gemeint und auch hier steht die Fichte immer im Fokus der Renaturierungsarbeiten. Mit Muskelkraft hat das Hilti Team junge Fichtenbäumchen aus dem Boden gerissen und wenn nicht möglich, mit Handsägen und Zangen, die Bäume gesägt und geschnitten. Die Hilti EntkusslerInnen waren so fleißig, dass während der zwei Tage andauernden Renaturierungsmaßnahme buchstäblich Berge von Material aufgetürmt wurden. Dieses Material bleibt bis in den Winter hinein am Boden liegen und wird, sobald der Boden gefroren ist, abtransportiert. Die Fichtenzweige (auch genannt: Dachsen) und das gesamte Gehölz werden hierfür mit Maschineneinsatz durch den ortsansässigen Maschinenring aus dem Moor entfernt.

Fichtenentfernung mit Motorsägen und Entfernung der Äste mit Äxten und Sägen

Renaturierungsarbeiten sind buchstäblich SICHTBAR!

Wichtig in diesem Zusammenhang ist zu wissen, dass nicht nur die Entkusselung, sondern auch die Fällung der Fichten nur dann einen Renaturierungserfolg nach sich ziehen wird, wenn im Anschluss an die Arbeiten die freigelegten Entwässerungsgräben auch wirklich verschlossen werden. Nur durch das Anheben des Wasserspiegels hat die Fichte in Zukunft keine Chance mehr aufzukommen. Der kurzfristige Renaturierungserfolg ist aber nach insgesamt vier Tagen Einsatz der Hilti Mitarbeitenden (zwei Tage 2023 und zwei Tage 2024) mehr als sichtbar. Dort wo vorher ein verdunkelnder Fichtenbestand war, an dem das Hochmoor keine Chance mehr hatte, seine Umwelt- und Klimawirkungen zu entfalten, ist jetzt ein lichter Moorkiefern und Birken-Moorwald zu sehen. Die Entwässerungsgräben sind so gut wie vollständig freigelegt und können jetzt alsbald verschlossen werden. Bevor dies jedoch umgesetzt werden kann, werden durch Frau Cornelia Siuda Wasserstandspegel gesetzt, um den Renaturierungserfolg messbar zu machen. Mit Beginn der Wasserstandspegelmessungen beginnt dann auch die Zeit des fünfzehnjährigen Monitorings. Nach Ablauf dieses Zeitraums ist das Hochmoor hoffentlich wieder so intakt, dass es vollständig sich selbst überlassen werden kann.

Der Renaturierungserfolg ist sichtbar

Erneuter Dank an Hilti und das engagierte MitarbeiterInnen Team

Das gesamte vor Ort befindliche Greensurance Team möchte sich nochmals bei allen engagierten Hilti- MitarbeiterInnen auf diesem Weg bedanken. Es war das erste Mal, dass wir die Renaturierung in der Wiederholung hatten.

So kannten sich die beiden Teams und auch wenn ein ganzes Jahr zwischen den beiden Aktivitäten hat, war es fast so, als gingen die Arbeiten nahtlos ineinander über. Auch das diesmal eine Übernachtung zum Programm gehörte, mit einem geselligen Beisammensein, hat die beiden Tage zu etwas besonderem gemacht. Viel wurde am Abend über Klimaschutz, Klimaanpassung, die Umwelt allgemein diskutiert und man ist sich einig: die Welt werden wir mit diesem kleinen Impact nicht retten können – aber wir können sie gemeinsam ein ganzes Stück besser machen.

Moorbesichtigung mit WLE Innovation Hub und E.VITA

Mit MoorSponsoren im Ameisen-Moor

Am 26. Juni 2024 besuchen die WLE Innovation Hub GmbH und die E.VITA GmbH die Greensurance Stiftung im Ameisen-Moor, in Weilheim in Oberbayern. Mit dabei sind unter anderem Paul Petereit, Geschäftsführer der WLE Innovation Hub GmbH und Stefan Harder, Geschäftsführer der E.VITA GmbH. Das Ziel: Mehr über die Arbeit der Greensurance Stiftung im Ameisen-Moor erfahren um die Renaturierung des Ameisen-Moors durch gezieltes MoorSponsoring zu unterstützen.

Auch der Regen und das sich anbahnende Gewitter konnte der guten Laune an diesem Nachmittag nicht aussetzen. Gestartet wurde mit einer Führung durch das Ameisen-Moor, gefolgt von kleineren Interviews, die die geplanten Renaturierungsarbeiten und die Notwendigkeit und Wichtigkeit des Moorschutzes für die Erreichung unserer Klimaziele unter dem Pariser Klimaabkommen beleuchteten. Die Interviews finden Sie hier, auf den Linked-In Seiten der WLE Innovation Hub GmbH und der E-VITA GmbH.

Besuch des Teichmönchs an den Weilheimer Moorseen

Während der Führung wurden dabei auch die Entwässerungsgräben begangen, die Renaturierungsmaßnahmen rund um die geplante Grabenschließung besprochen und erste Fichten entfernt. Fichten kommen nur in trockengelegten Mooren vor und entziehen dem Boden große Mengen Wasser. In gesunden Mooren können Fichten aufgrund der Nässe nicht überleben. Um den Wasserhaushalt im Boden zu stabilisieren und die moortypische Biodiversität während der Renaturierung zu unterstützen, müssen Fichten daher entfernt werden.

Hier durften Celsius Climate Solutions und E.VITA unter der Aufsicht von Marcus Reichenberg, Geschäftsführer der Greensurance Stiftung, mit der Säge ans Werk. Die beiden gefällten Fichten wurden dabei gleich weiterverwertet – als Halterung für das Schild, das WLE Innovation Hub und E.VITA mitgebracht hatten.

Außerdem wurde die außergewöhnliche Fähigkeit der Torfmoose, Wasser zu speichern, diskutiert und demonstriert. Das Vorkommen von Torfmoosen ist in einem intakten Moor essenziell, um überschüssiges (Regen)-Wasser aufzunehmen und es bei Trockenheit wieder an die Umgebung abzugeben. So regulieren Torfmoose den Wasserhaushalt und schützen die Vegetation und die Böden sowohl vor Überschwemmungen, als auch vor Trockenheit.

Insgesamt werden durch das MoorSponsoring 2024 durch WLE Innovation Hub GmbH und E.VITA GmbH 13.770 qm des Ameisen-Moors renaturiert. Für diesen Beitrag zum Klimaschutz möchte sich die Greensurance Stiftung herzlich bedanken. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in den kommenden Jahren!

Informationsschild über die Arbeit im Ameisen-Moor und den Beitrag durch E.VITA GmbH und WEL Innovation Hub GmbH

Anmerkung: Das Ameisen-Moor steht weiterhin für die Klimafinanzierung und/oder CO2-Kompensation zur Verfügung. Auch direkte Spenden bzw. Sponsoring als Moorpate (www.moorpatenschaft.de) sind möglich.