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Sturmschäden durch »Niklas« in Millionenhöhe

Ende März hatte das Sturmtief »Niklas« im gesamten Bundesgebiet Schäden verursacht. Schwere Sturmböen -  je nach Region von 140 km/h im Norden bis 192 km/h im Süden der Bundesrepublik – fegten über Deutschland hinweg und hinterließen entwurzelte Bäume, abgedeckte Häuser, beschädigte Autos und Gleise. Erste Schätzungen des GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.) gehen von einer Schadenssumme von 750 Mio. Euro aus. Damit gehört der Sturm zu den fünf schwersten Stürmen der letzten 15 Jahre. Der versicherte Schaden bei Gebäude, Hausrat und Fahrzeugen ist jedoch vergleichsweise gering.  Beim Sturmtief »Kyrill« in 2007 belief sich die Schadenssumme auf 2,4 Milliarden Euro. Dies liegt laut GDV an den schwächeren Böen des Sturmtief »Niklas«. Zudem sei »Kyrill« ein sehr langsam ziehender Sturm gewesen. Die Differenz bei den versicherten Schäden liegt aber auch daran, dass sich die Versicherer bestimmte Schäden nicht mehr versichern. Die Branchenführer Allianz und Münchener Rück werden nun Anfang Mai mit ihren Zahlen zum ersten Quartal eine Bilanz des Sturms ziehen. Europaweit haben Experten von AIR Worldwide den versicherten Schaden mit Hilfe von Modellrechnungen auf 1,0 bis 1,9 Milliarden Euro berechnet.


Quelle:
http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEKBN0NB19Y20150420
http://www.gdv.de/2015/04/sturm-niklas-verursacht-schaeden-in-hoehe-von-750-millionen-euro/

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