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Mareike Oelrichs

Mareike Oelrichs engagierte sich bis 12/2023 mit wertvoller Expertise und großem Einsatz in der Anfangsphase des CREATE-Projektes.

Anna Schirpke-Theel

Anna Schirpke-Theel war von Projektbeginn 09/2023 bis zum 07/2024 maßgeblich an der Verstetigung des CREATE-Projekts beteiligt und leistete einen wertvollen Beitrag.

Presse

Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Transparenz bei der Greensurance Stiftung

Wir möchten als gemeinnützige GmbH so transparent wie möglich sein. Daher nehmen wir an der Initiative »Transparente Zivilgesellschaft« teil und haben die entsprechenden 10 Punkte zu Zielen, Entscheidungsträgern, Mittelverwendung und -herkunft etc. untenstehend veröffentlicht.

Initiative »Transparente Zivilgesellschaft« – 10 Punkte für die Öffentlichkeit
Die Initiative »Transparente Zivilgesellschaft« ist eine Initiative der Transparency International Deutschland e.V. Da es keine einheitlichen Veröffentlichungspflichten für gemeinnützige Organisationen in Deutschland gibt, verpflichten sich Teilnehmer der Initiative die folgenden 10 Punkte der Öffentlichkeit darzulegen. Mehr Infos zur Initiative »Transparente Zivilgesellschaft« finden Sie auf der Webseite von Transparency International Deutschland e.V..

Transparente Zivilgesellschaft

1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr

Greensurance Stiftung, Für Mensch und Umwelt gemeinnützige Gesellschaft mbH
Kaltenmoserstraße 10
82362 Weilheim i. OB (Landkreis Weilheim-Schongau)

Gründungsjahr 2014
Ansprechpartner:
Marcus Reichenberg
Kaltenmoserstraße 10
82362 Weilheim i. OB
0881-924533377
kontakt(at)greensurance-stiftung.de

2. Vollständige Satzung sowie Angaben zu den Zielen unserer Organisation

zur Stiftungssatzung
allgemeine Angaben zu den Zielen der Stiftung

3. Angaben zur Steuerbegünstigung

Die Gemeinnützigkeit der Stiftung im Bereich Umweltschutz einschließlich des Klimaschutzes ist nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamts Garmisch-Partenkirchen vom 17.10.2022 anerkannt. Die Steuernummer lautet 119/118/61722.

4. Name und Funktion wesentlicher Entscheidungsträger

Geschäftsführung: Marcus Reichenberg
Mitglieder des Nachhaltigkeitsrats

5. Tätigkeitsbericht

Bei der Greensurance Stiftung fassen wir den Tätigkeitsbericht an dieser Stelle nach Jahren zusammen:

  • Tätigkeitsbericht 2015: U.a. Masterarbeit zum Thema »Sustainability Segmentation of Business Clients in the Insurance Market«, Entwicklung der greensFAIR® KlimaUhr, Durchführung von Moorführungen.
  • Tätigkeitsbericht 2016: Die Greensurance Stiftung erhält die Förderung vom BMUB für die Umsetzung des Weiterbildungsprojektes zur/m ESGberaterIn, FachberaterIn für nachhaltiges Versicherungswesen©. Drei Mitarbeiterinnen werden für das Projekt eingestellt. Die Entwicklung der Weiterbildung schließt u.a. die Entwicklung einer Weiterbildungsplattform, Lernskripte und WebSeminare sowie die Planung von Präsenzphasen, Öffentlichkeitsarbeit wie auch das Projektmanagement mit ein. Darüber hinaus erstellt die Stiftung bspw. einen Nachhaltigkeitsbericht für die Biomichl OHG. Eine Masterarbeit wird vergeben. Moorführungen werden angeboten.
  • Tätigkeitsbericht 2017: Durchführung von Moorführungen, eine Masterarbeit wird vergeben, Erstellung von zwei Nachhaltigkeitsberichten (Allcura Versicherung & Biomichl OHG). Entwicklung und Umsetzung der Weiterbildung zum ESGberater. Spenden für Umweltzwecke (bspw. Fossil free München). Vorträge im Sinne der Nachhaltigkeit. Entwicklung der MoorPatenschaft. Ausbildung zum Hochwasser-Sachkundigen. Entwicklung des greenminzia©-Newsletters, Sensibilisierung zu Klimaschutz und Umweltbildung.
  • Tätigkeitsbericht 2018: Moorführungen, zwei Abschlussarbeiten werden betreut (Naturnahe Landwirtschaft & Nachhaltigkeitsberichterstattung bei Versicherungen), Abschluss des ESGberater-Projektes im Zuge der DAS-Förderung des BMU, Vorträge im Sinne der Nachhaltigkeit, Erstellung des greenminzia©-Newsletters, Sensibisilierung durch Presseartikel und Teilnahme an der DKM zu „Green Insurance“, Teilnahme am 2. Sustainable Finance Gipfel, Verstetigung des ESGberaters mit einem zweiten Kurs, Fachvortrag »Klimawandel & Versicherungen« beim Fachforum »Der Klimawandel verlangt Anpassung«, Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichtes der Waldenburger Versicherung, Workshop zur Müllvermeidung. Besonderheit: Auszeichnung zum Projekt Nachhaltigkeit 2018 mit der ESGberater-Weiterbildung, der ersten Weiterbildung der Versicherungsbranche zu Klimawandel und Nachhaltigkeit.
  • Tätigkeitsbericht 2019: Moorführung, Umsetzung des dritten ESGberater-Kurses, Betreuung von vier Abschlussarbeiten (Nachhaltiger Tourismus, Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel und zwei Arbeiten im Rahmen von „Nachhaltige Versicherungen“), Teilnahme an Sustainable Finance Frühjahrstagung FutureCamp, Sensibisilierung durch Presseartikel zu Green Insurance, Weiterführung der greensFAIR® KlimaUhr.info, des greensFAIR® Emissionsrechners, Start des Projektes NATIVE zur Bewertung der Nachhaltigkeit in der Versicherungsbranche, Vortrag »Nachhaltigkeit, Klimawandel und Versicherungen«, Moderierung der Breakout Sessions »Nachhaltigkeits-Indikatoren für Versicherungen – vor dem Hintergrund des EU-Aktionsplans« am 2019 UNEP FI / VfU Roundtable. Besonderheit: Teilnahme bei den Entrepreneurs for Future und an Klimademos im Zuge von Fridays For Future.
  • Tätigkeitsbericht 2020: Erstellung der Wanderausstellung „Wie bewegt Geld die Welt?“ – digital und vor Ort-Ausstellung mit Moderationen von interaktiven Unterrichtsbeiträgen, Veröffentlichung von zwei Nachhaltigkeitsberichten (Schwarzwälder Versicherung und Ostangler Versicherung), Sensibisilierung durch Presseartikel zu Green Insurance, »Nachhaltig Leben: Jeder kann etwas tun!« interaktiver 90-Minuten-Vortrag, »Mein CO2-Fußabdruck – Wie CO2 entsteht und den Klimawandel verursacht« Online Vortrag der Webseminarreihe „leben, arbeiten und konsumieren – Eine Webseminarreihe für Frauen“ der Volkshochschule, Vortrag im Gemeinderat zum Thema Moorschutz, Betreuung von sieben Abschlussarbeiten im Bereich Green Insurance, Moor-, Klima- und Umweltschutz, Entwicklung von NEL-retten, weitere Fortführung des Projektes NATIVE zur Bewertung von Nachhaltigkeit bei Versicherungen in Deutschland, Weiterführung der greensFAIR® KlimaUhr.info, Erweiterung des greensFAIR® Emissionsrechners um die Streuobstwiesen als CO-Benefit, die Weiterbildung zum ESGberater wird aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt.
  • Tätigkeitsbericht 2021: Abschluss der Wanderausstellung „Wie bewegt Geld die Welt?“ – seit Juli 2021 wird die Wanderausstellung in Schulen ausgestellt, zunächst an den Schulen, die an der Erstellung beteiligt waren, seit Dezember 2021 kostenpflichtig an anderen Schulen; Erstellung von zwei Nachhaltigkeitsberichten (Folgeberichte Allcura und Waldenburger Versicherung); Vortragsreihe für Versicherungsunternehmen zu Nachhaltigkeit und Sustainable Finance; Betreuung von Abschlussarbeiten im Bereich Green Insurance&Moorrenaturierung; Weiterführung von Moorpatenschaften und CO2-Kompensation; weitere Fortführung des Projektes NATIVE zur Bewertung von Nachhaltigkeit bei Versicherungen in Deutschland; Weiterführung der greensFAIR® KlimaUhr.info; neuer Kurs der Weiterbildung zum ESGberater seit September 2021; Kauf einer Moorfläche im Brandfilz im Frühling 2021 durch eine Großspende & Beginn mit der Erstellung eines Renaturierungskonzeptes; Erstellung von drei Erklärfilmen zum Thema „Nachhaltige Finanzen“; Beratungsleistung für Versicherungsunternehmen
  • Tätigkeitsbericht 2022: Abschluss des von der DBU geförderten Projektes NATIVE zur Bewertung von Nachhaltigkeit bei Versicherungen in Deutschland und Verstetigung mit Beginn der zweiten Auswertungsrunde; Veröffentlichung einschließlich DNK-Erklärung von zwei Nachhaltigkeitsberichten (Folgeberichte Allcura und Waldenburger Versicherung) sowie Beginn der Datensammlung zu zwei weiteren Berichten (wirtschaftliche Betätigung); weitere Vortragsreihe für Versicherungsunternehmen zu Nachhaltigkeit und Sustainable Finance; Betreuung von Abschlussarbeiten im Bereich Moorrenaturierung; Weiterführung von Moorpatenschaften, Einführung von Moorsponsoring; CO2-Kompensation über den greensFAIR® Emissionsrechner; Kauf zweier Moorflächen; Fortführung des Renaturierungsplans im Brandfilz; Weiterführung dergreensFAIR® KlimaUhr.info; neuer Kurs der Weiterbildung zum ESGberater seit September 2022; Wanderausstellung „Wie bewegt Geld die Welt?“ wurde an zwei Schulen ausgestellt

6. Personalstruktur

Geschäftsführung: Marcus Reichenberg
Weitere Mitarbeiter*innen: 3 (seit 11/2022: 4) wissenschaftliche Angestellte in Teilzeit; 1 Werkstudentin im Bereich Nachhaltigkeit und Sustainable Finance Januar bis Oktober 2022; 1 Werkstudentin im Bereich Moorrenaturierung von Juni bis August 2022; 1 Werkstudentin im Bereich NATIVE seit Oktober 2022
Wechselnde Abschlussarbeiten durch StudentInnen – siehe Abschlussarbeiten

7. Angaben zur Mittelherkunft PDF

Das Gesellschaftsvermögen der Greensurance Stiftung, Für Mensch und Umwelt gemeinnützige Gesellschaft mbH wurde von dem Gründer Marcus Reichenberg eingebracht.
Das Projekt »ESGberater – Klimastrategen« mit dem Titel »Entwicklung eines Weiterbildungsangebotes durch die Greensurance Stiftung zur Anpassung der Versicherungsbranche an die Herausforderungen durch den Klimawandel« wurde im Zuge des Förderprogramms für Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels (DAS) durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Das Förderkennzeichen lautet 03DAS063. Die Entwicklung und pilothafte Umsetzung des Bildungsprogramms erfolgte in der Laufzeit vom 01.01.2016 bis 28.02.2018. Seit Ende der Förderzeitraums wird die Weiterbildung jährlich (Ausnahme coronabedingt 2020) angeboten und es werden Einnahmen erzielt.
Das Projekt NATIVE wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) im Zeitraum von 2019 bis Februar 2022 gefördert und wird nun verstetigt; Einnahmen werden über die Maklerversion und über Beratungsleistungen generiert
Die Erstellung der Wanderausstellung „Wie bewegt Geld die Welt“ wurde durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) gefördert. Seit Dezember 2021 ist die Ausstellung kostenpflichtig auf Wanderschaft.
Die Erstellung der Erklärfilmreihe „Nachhaltige Finanzen“ wurde durch die Deutsche Postcode Lotterie unterstützt.
Weitere Mittel werden durch den wirtschaftlichen Zweckbetrieb der Stiftung, durch den greensFAIR® Emissionsrechner, durch die Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten, durch Vorträge und Beratungsleistungen eingenommen.
Durch allgemeine und zweckgebundene Spenden (u.a. die MoorPatenschaft) werden die satzungsmäßigen Zielsetzungen gefördert.
Die Greensurance® Für Mensch und Umwelt UG [haftungsbeschränkt] spendet mind. 5% aus den Einnahmen und die Reichenberg GmbH mind. 3% aus Provisionseinnahmen an die Greensurance Stiftung.

8. Angaben zur Mittelverwendung PDF

Einnahmen werden sowohl für die klassische Kostenstruktur der Verwaltung (Personalkosten, Verwaltungskosten) als auch für die Umsetzung der geförderten Projekte, deren Eigenanteil zwischen 30% und 50% liegt, verwendet.
Die Gewinne, welche die gemeinnützige Gesellschaft mbH erwirtschaftet, fließen in die Umsetzung von Umweltbildungs- und Klimaschutzprojekten. Für die Klimaschutzprojekte unterhält die Greensurance Stiftung ein Konto, auf dem die Projektgelder für den Moorschutz gesammelt werden. Weitere Projekte der Greensurance Stiftung sind u.a. die CO2-Kompensierung, Moorrenaturierung und Vergabe von wissenschaftlichen Forschungsaufträgen.

9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten

Es gibt keine gesellschaftsrechtlichen Verbundenheiten mit Dritten. Allerdings spendet die Greensurance® Für Mensch und Umwelt UG [haftungsbeschränkt] mindestens 5% aus den Einnahmen an die Greensurance Stiftung sowie die Reichenberg GmbH mind. 3% aus Provisionseinnahmen.

10. Namen von juristischen Personen, deren jährliche Zahlungen mehr als 10% des Gesamtjahresbudgets ausmachen

2019 überstiegen die Fördermittel der DBU für das NATIVE-Projekt 10% des Einkommens.

Auszeichnung Projekt N

Die ESGberater-Weiterbildung der Greensurance Stiftung wurde als »Projekt Nachhaltigkeit 2018« ausgezeichnet!

Die Weiterbildung zur ESGberaterin, Fachberaterin für nachhaltiges Versicherungswesen© bzw. zum ESGberater, Fachberater für nachhaltiges Versicherungswesen© wurde mit dem vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) initiierten Preis »Projekt Nachhaltigkeit 2018« ausgezeichnet. 450 Bewerbungen lagen für das Jahr 2018 vor. Die Greensurance Stiftung mit der Erwachsenenweiterbildung für Finanz- und Versicherungsberater ist ein Projekt von 40 national ausgezeichneten Projekten, die in ganz Deutschland für ihren besonders großen Beitrag für eine nachhaltigen Entwicklung in der Region und darüber hinaus geehrt werden. Die Preisverleihung durch die »Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) Süd« fand am 19. November 2018 statt. Die weiteren Preisträger sowie unsere Auszeichnung finden sich unter: https://www.wettbewerb-projektn.de/preistraegerinnen/rueckblick-2018

Zum Wettbewerb – Projekt Nachhaltigkeit
Der Wettbewerb vergibt jährlich das etablierte Qualitätssiegel »Projekt Nachhaltigkeit« für Projekte, die sich innovativ und vielfältig für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Betrachtet werden die Kriterien: Beitrag zu Nachhaltigkeitszielen, strategischer Ansatz für eine nachhaltige Entwicklung, (potentielle) Wirkung, Originalität, Vernetzung und Kohärenz. Gewinner erhalten einen Zugang zu einem attraktiven, nachhaltigen Netzwerk, ein Preisgeld, verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit und dadurch die Chance noch stärker den öffentlichen Diskurs zu prägen und Unterstützer zu gewinnen.

Die berufliche Weiterbildung zum ESGberater
Unser Tweet zur Bewerbung: Nachhaltigkeit und Klimaanpassung durch die ESGberater-Weiterbildung in der Versicherungsbranche fördern #projektnachhaltigkeit #ESGberater #ESGberaterin #Grüne Versicherung #Klimaanpassung #BNE #Green Finance #Green Insurance #Große Transformation #Graswurzelbewegung

Die Initiative ist die erste berufliche Weiterbildung für Makler, Berater, Mitarbeiter von Versicherungsgesellschaften und Entscheidungsträger der Versicherungsbranche. Aber mal ehrlich: Können Versicherungen »öko« sein? Kann man sich gegen den Klimawandel versichern? ESGberaterInnen können diese Fragen beantworten. Nachhaltige Geldanlagen sind Vielen bereits bekannt. Aber: Es gibt auch »grüne« Versicherungen! Das Ziel der ersten Weiterbildung der grünen Versicherungsbranche zur/m ESGberaterIn ist es, das Wissen zu Nachhaltigkeit und Klimaanpassung in der Versicherungsbranche an Multiplikatoren weiterzugeben. Privat- wie auch Firmenkunden nutzen Beratungsgespräche zu Ihren Versicherungsleistungen. Es macht Sinn die bestehende Beratung im Sinne der Nachhaltigkeit und Klimaanpassung zu erweitern.

Der Hintergrund: Die Versicherungsbranche ist vom Klimawandel in zweifacher Hinsicht betroffen. Durch die Zunahme von Schäden, verursacht von steigenden Wetterextremen, sowie zweitens durch die Kapitalanlagen der Versicherungswirtschaft. Sprichwörtlich steckt die Versicherungswirtschaft im »Zangengriff des Klimawandels«. Generell spielen Finanzen in unserer Gesellschaft eine Schlüsselrolle. Es ist wichtig, dass unser Geld bei Banken und Versicherungen nachhaltig angelegt wird. Dieser Umstand ist jedoch vielen Kunden nicht bewusst. Die Kapitalanlagen von über 1,5 Billionen Euro der deutschen Versicherungsbranche in nachhaltige Investments zu lenken, ist eines der langfristigen Ziele der Weiterbildung. Zudem unterstützen ESGberater die Prävention im Zeichen des Klimawandels durch eine qualitative Beratung und fordern, wie fördern, nachhaltige, an den Klimawandel angepasste Versicherungsprodukte.

Was ist das Ziel der Weiterbildung:

Graswurzelbewegung: In der Versicherungsbranche hat es bisher keine spezielle berufliche Weiterbildung der »Nachhaltigen Entwicklung« gegeben. Mit der Etablierung der Weiterbildung für Finanz- und Versicherungsberater zum ESGberater – Fachberater für nachhaltiges Versicherungswesen© wollen wir die große Transformation einer nachhaltigen Entwicklung unterstützen.
Wissensvermittelung: Alle reden von der Klimaerwärmung – aber tun wir genug, um enkelgerecht zu leben und zu wirtschaften? Viele Kundinnen und Kunden suchen Versicherungen und Berater, die ein Versicherungsangebot im Sinne der Nachhaltigkeit beraten und vermitteln können. Um durch Wissensvermittlung intrinsische Motivation zu wecken, lernen angehende ESGberater alles rund um den Klimaschutz und die Klimaanpassung. Spezielle Themenfelder dabei sind: Präventionsmaßnahmen für den Hochwasserschutz, Fokusierung und authentisches Auftreten in der grünen Zielgruppe (u.a. LOHAS), die nachhaltige Versicherungsbranche, Kennzahlenbewertung von nachhaltigen und klimasensiblen Versicherungsgesellschaften, Risiken und Haftung der Versicherungsbranche in Zeiten des Klimawandels uvm. Über 45 externe Dozenten geben in der Weiterbildungsinitiative ihr Wissen weiter u.a. Germanwatch e.V., die BAUM Group, arqum GmbH uvm. – mehr zur Weiterbildung unter www.klimastrategen.de bzw. www.esgberater.de.
»Klimaanpassung erleben!«: Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Klimaanpassung kann man nicht nur erlernen, sondern das Gelernte muss man auch erleben (können)! Lernspiele und nachhaltige Erfahrungen in den Präsenzphasen ergänzen daher die Wissensvermittlung . Ein Beispiel dafür sind unsere geführten Moorbegehungen während der Weiterbildung. ESGberater spüren die intakte Natur, lernen die Biodiversität kennen, sowie die Systemleistungen von intakten Mooren, wie ihren Beitrag zum Hochwasser- und Klimaschutz. Renaturierte Moore sind somit Klimaanpassungsmaßnahmen die ihre Leistungen der Allmende zur Verfügung stellen.
Weiterentwicklung: In der Versicherungsbranche hat sich seit 2016 einiges getan, u.a. zu den Themen nachhaltige Kapitalanlagen, grüne Produkte oder Nachhaltigkeitsberichterstattung. Wir passen unsere Kursinhalte regelmäßig an die neuesten Entwicklungen an. So ist seit 2021 die Webinarreihe zum Thema EU-Aktionsplan »Sustainble Finance« ein Schwerpunkt der Weiterbildung.

Klimaverantwortung übernehmen

Richtig ist, dass der Emissionshandel und die freiwillige CO2eq-Kompensation Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekte ermöglichen, die ohne die monetäre Leistung der Klimafreundlichstellung nicht möglich wären. Allerdings ist zu beachten, dass die Kompensation keine Alibifunktion für das Verbrennen fossiler Rohstoffe sein darf! 

klimaneutral | klimapositiv | klimaverantwortlich

Die Greensurance Stiftung wehrt sich gegen den Begriff der CO2– oder Klimaneutralität. Fossiles Kohlendioxid (CO2) und andere klimawirksame Gase, welche in die Atmosphäre emittiert werden, treiben den anthropogenen Treibhauseffekt (anthropogen = vom Menschen verursacht) die nächsten 100 bis 200 Jahre an, bis die Klimagase durch biologische oder geologische Absorption wieder aus der Luft gefiltert werden.

Bei der Klimakompensation ist daher immer die Prioritätenabfolge zu beachten:

1. Vermeiden
2. Reduzieren
3. Kompensieren

Das beste fossile CO2 ist das CO2, welches durch Vermeidung und Reduktion erst gar nicht emittiert wird, sondern als fossiler Rohstoff im Boden verbleiben darf. Nur das unvermeidbare CO2 darf nach eingehender Betrachtung zur Kompensation freigegeben werden. Zu den unvermeidbaren Klimagasen zählt die Greensurance Stiftung auch CO2eq die bis zu einer ehrgeizigen Zielerreichung der Vermeidung emittiert werden (müssen).

Übrigens, dass kleine »eq« hinter CO2 bezeichnet das CO2-Äquivalent (CO2eq). Mit dem Äquivalent werden auch andere Klimagase wie Methan und beispielsweise Lachgas in der Klimabilanzierung berücksichtigt. Diese Gase haben ein viel höheres Global Warming Potential (GWP = Treibhauspotential). Methan beispielsweise trägt 25mal bis 28mal so stark zum Treibhauseffekt bei, wie Kohlendioxid (GWP von 1).  Der Weltklimarat (IPCC = Intergovernmental Panel on Climate Change der Vereinten Nationen) beschreibt mit den CO2-Äuivalenten das globale Erwärmungspotential der Klimagase in einem Zeitraum von 100 Jahren.

Das unvermeidbare und damit emittierte CO2eq schädigt unweigerlich die Atmosphäre. Die Kompensation hilft lediglich die Menge CO2eq an anderer Stelle einzusparen. Echte »Klimaneutralität« kann durch eine Kompensation niemals erreicht werden. Die Greensurance Stiftung möchte mit der Grafik »Klimaverantwortung« die Begrifflichkeiten »CO2neutral«, »klimaneutral«, »klimafreundlich«, »klimapositiv« und »klimaverantwortlich« beschreiben und definieren. 

 

 

Klimaverantwortlich positiv neutral

 

Erläuterung:

Klimaschädlich: Es werden mehr CO2-Äquivalente emittiert als gebunden. Jeder Treibhausgasausstoß ohne das Bestreben nach CO2eq-Verhinderung bzw. CO2eq-Reduzierung und Kompensation unvermeidbarer Klimagase ist klimaschädlich. 

CO2neutral: Die Bezeichnung CO2neutral bedeutet lediglich, dass so viel CO2 gebunden wird, wie emittiert wird. Die CO2-Äquivalente, also weitere Klimagase und auch Landnutzungsänderungen, werden nicht berücksichtigt. Damit ist bereits rein rechnerisch eine Schädigung des Klimas verbunden, da mehr Klimagase in die Atmosphäre emittiert als gebunden werden.  

Klimaneutral: Nicht nur das reine CO2 sondern auch die CO2-Äquivalente werden gebunden.  Viele Firmen und auch Produkte tragen bereits das Siegel »Klimaneutral«. Mit dieser Aussage muss gewährleistet sein, dass nicht nur die CO2-Äquivalente in der Klimabilanz Berücksichtigung finden, sondern auch alle anfallenden CO2-Äquivalente aus der wirtschaftlichen Tätigkeit (Scope 1, 2 und 3); beziehungsweise bei Produkten alle CO2eq entlang der Wertschöpfungskette. Um die Klimaneutralität zu erlangen, werden i.d.R. über den EU-Emissionshandel CO2-Zertifikate stillgelegt. Diese CO2-Zertifikate aus internationalen Klimaschutzprojekten haben oft keine Zusätzlichkeit. D.h. die Projekte wären „sowieso“ entstanden. Weiterhin gibt es unterschiedlichste Standards, die Klimaschutzprojekten ihre positive Umwelt- oder Sozialbilanz attestieren. Der höchste Standard ist der »Goldstandard«. Über den Goldstandard wird gewährleistet, dass die CO2-Reduktion messbar und nachweisbar ist, ebenso haben Goldstandardprojekte eine positive Wirkung auf Umwelt- und Sozialbelange. EU-Emissionshandelszertifikate, auch Goldstandard-Zertifikate gibt es bereits für unter fünf Euro die Tonne zu kaufen und stillzulegen. Es ist sehr fraglich, ob mit einem solchen Preis eine Tonne CO2-kompensiert werden kann, insbesondere dann, wenn es sich um kein Goldstandardprojekt handelt. Rein rechnerisch bedeutet Klimaneutralität im Sinne der CO2-Kompensation, dass genauso viel CO2eq durch ein Projekt eingespart, wie an anderer Stelle emittiert werden.  

Klimapositiv: Nicht nur die CO2-Äquivalente, die emittiert worden sind werden gebunden, sondern darüber hinaus. Rein rechnerisch damit eine positive Klimabilanz. Damit wird eine Kompensation Klimapositiv. Klimapositv sind alle Kompensationen über greensFAIR®, durch die Zusätzlichkeit von Umweltschutzprojekten, wie die Renaturierung von Mooren. Das spiegelt sich auch am Preis der kompensierten Tonne CO2eq wider. 

Klimaverantwortlich: Der Klimaausgleich berücksichtigt nicht nur die Bindung der CO2-Äquivalente, sondern auch die echten Sozial- und Umwelt-Folgekosten aller Treibhausgase. In diesem Zusammenhang darf die CO2eq-Kompensation niemals eine Alibifunktion für die Verbrennung fossiler Rohstoffe sein. Bis zum Jahr 2050 hat sich Europa das Ziel gesetzt »Netto-Null-Emissionen« zu erreichen (European Green Deal). Damit dürfte es eigentlich aufgrund des Dekarbonisierungserfolges ab 2050 keine CO2eq-Kompensation mehr geben. Allen Kompensationsteilnehmern muss bewusst sein, dass durch Kompensation nicht auf das Scheitern des Pariser Klimaabkommens gesetzt werden darf.  Die erste Priorität ist immer die Vermeidung fossiler Rohstoffe, also zum Beispiel das Nicht-Fliegen oder das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln statt mit dem PKW. In der zweiten Priorität liegt die Reduktion, also möglichst sparsam mit der Verbrennung fossiler Rohstoffe umzugehen (z.B. Tempo 110 km/h auf Autobahnen oder Heizwärme reduzieren). Erst in der dritten Priorität liegt abschließend die Kompensation der echten Folgekosten von emittierten CO2-Äquivalenten. Lt. dem Umweltbundesamt liegen die gesellschaftlichen CO2eq-Folgekosten je Tonne CO2eq zwischen 180,- EUR/Tonne (Basisjahr 2016) und 205,- EUR (Basisjahr 2030)*. Soll eine klimaverantwortliche CO2eq-Kompensation vorgenommen werden, ist der Nachweis der Nichtvermeidbarkeit (Vermeidung und Reduzierung) sowie die Bereitschaft eines sozial-ökologischen Ausgleichs echter Folgekosten fossiler Emissionen zu erbringen. 

Klimafreundlich: Klimafreundlich definiert die Greensurance Stiftung ein Kompensation dann, wenn nicht nur CO2 sondern auch die CO2-Aquivalente (CO2eq) kompensiert – also klimafreundlich gestellt werden. Unser Emissionsrechner greensFAIR® berücksichtigt bei der CO2-Bilanzierung nicht nur die direkten Emissionen, sondern auch die indirekten Emissionen (z.B. Exploration, Raffinerie, Verbringung) sowie die Landnutzungsänderung (land use change – LUC auch indirekte land use change – iLUC) oder beim Fliegen den Radiative Forcing Index (RFI). Mit der Kompensierung von CO2eq und der ganzheitlichen Betrachtung des Carbon Footprints (direkte & indirekte Emissionen, auch RFI) kann eine Klimafreundlichkeit attestiert werden, die über der Klimaneutralität steht. Somit bedeutet »klimafreundlich« immer mindestens »klimapositiv« oder sogar »klimaverantwortlich«. 

 * Quelle: Umweltbundesamt | 17.01.2019 | Gesellschaftliche Kosten von Umweltbelastungen 

 

Klimafreundlichstellung & Klimaverantwortlichkeit durch CO2-Kompensation auf höchstem Niveau

Als CO2-Kompensationsdienstleiter berechnet die Greensurance Stiftung den Carbon Footprint nach dem Greenhouse Gas Protocol (GHG) in allen drei Scopes. Die Scopes (Umfang) unterteilen sich in:

  • Scope 1 (direkte Emissionen),
  • Scope 2 (Emissionen aus bezogener Energie) und
  • Scope 3 (indirekte Emissionen, die zugerechnet werden müssen).

Wir lehnen es ab, Klimafreundlichkeit oder darüber hinaus zu attestieren, wenn der Carbon Footprint nicht bis Scope 3 berechnet wird. Dies ist aufwendiger und teurer in der CO2-Kompensation. Wir möchten Greenwashing vorbeugen, über Unterschiede informieren und empfehlen dringend, bei Zertifikaten genauer hinzuschauen: Welche Emissionen wurden klimafreundlich gestellt? Ein Beispiel sind »Klimafreundlich«“ zertifizierte Urlaubsorte: Fragen Sie kritisch nach, welche Emissionen kompensiert wurden! Beinhalten diese z.B. auch den CO2-Ausstoß, der mit der Anreise von Gästen verursacht wird (Scope 3)?

Klimafreundlichzertifikat greensFAIR® der Greensurance Stiftung

Beauftragen Sie die Greensurance Stiftung Ihre Versicherungsgesellschaft, Ihre Firma, Ihre Kommune, u.a. klimafreundlich, klimapositiv oder sogar klimaverantwortlich zu stellen, erhalten Sie das Testat: Klimafreundlich/-positiv/-verantwortlich greensFAIR®.

Mit dem Testat ist eine Kompensation mit höchsten Klimaschutz-Kompensationsgütern verbunden, wie die Reaktivierung von Klimasenken durch Moorrenaturierung. Sie binden damit nicht nur unvermeidbare CO2eq aus der Atmosphäre, sondern erhöhen die Resilienz (Widerstandsfähigkeit) unserer Gesellschaft gegen den Klimawandel. Moore kühlen regional das Klima, sind Treiber der Biodiversität, verhindern Hochwasser und sind ein Allmendegut für alle Generationen.

Tue Gutes und rede darüber

Für Firmen und für Kommunen bietet die Greensurance Stiftung die Erstellung eines Kompensationsberichtes an, gerne auch eingebunden in einen Nachhaltigkeitsbericht nach dem Standard des »Deutscher Nachhaltigkeitskodex« (DNK) mit Entsprechenserklärung.

Die Greensurance Stiftung ist zugelassen, über die deutsche Emissionshandelsstelle (DEHST) Emissionszertifikate stillzulegen.
 
Ergänzt durch eigene Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekte erhalten Sie damit alles aus einer Hand:

  1. Berechnung des Carbon Footprint nach dem GHG-Protocol (Scope 1 bis 3)
  2. Zertifizierte Klimafreundlich/-positiv/-verantwortlich-Stellung
  3. Klimaschutz zum Anfassen durch eigene Klimaschutzprojekte in Deutschland
  4. Erstellung eines Kompensationsberichtes nach dem GHG-Protocol
  5. Herausgabe Testat: Klimafreundliche/s  – Klimapositive/s – Klimaverantwortliche/s Unternehmen | Gemeinde – greensFAIR®
  6. Erstellung Nachhaltigkeitsbericht
  7. Erstellung Entsprechenserklärung DNK

Gerne buchen Sie einzelne Themen oder die vollständige Klimaverantwortung mit Berichterstattung.

Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Ihnen im Sinne von Klimaschutz und Klimaanpassung – Für Mensch und Umwelt.

NEL-retten

Nur EIN Leben retten

Wir wissen, die Welt können wir mit unseren Mitteln nicht retten, EIN Leben aber schon. Jeder Mensch, der auf diesem Planten das Licht der Welt erblickt hat, hat in unseren Augen das gleiche Recht auf ein unversehrtes Leben. Schmerzen zu haben, blind zu sein, gar zu sterben, obwohl es in der anderen Welt dafür überhaupt keinen Grund durch medizinische Behandlung geben würde, ist eine untragbare Situation, vor allem für die Betroffenen.

Schwarm – das Schwarmregister

Ein Schwarm ist eine Anzahl von Vielen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen. Mag ein/e einzelne/r nicht in der Lage sein, etwas großes zu bewirken, ein Schwarm kann es auf jeden Fall. Mit Geldern, die die Greensurance Stiftung von Greensurance® Für Mensch und Umwelt, grün versichert mit Versicherungspartnern und den vielen KundInnen erhält, sowie aus zweckgebundenen Spenden, kann eine Leistung erbracht werden, die ohne einen Schwarm nicht möglich wäre – »nur EIN Leben retten«. Das Schwarmregister zeigt die aktuelle Summe an, die wieder und wieder zur Verfügung gestellt wird, um das EINE Leben zu retten. Der Transparenz geschuldet zeigen wir die Gesamtsumme der Gelder an, die für EIN Leben retten eingenommen worden sind. Sobald die Mittel verwendet wurden, wird EIN Leben retten wieder auf den Anfgang gesetzt und Gelder eingesammelt, bis das nächste Leben gerettet werden kann. 

Was kostet EIN Leben?!

Es klingt unangebracht. Aber es ist so. EIN Leben zu retten ist für reiche Länder oftmals nur eine betriebswirtschaftliche Rechnung. Einfach dargstellt:

Reisekosten für Flug und Kranken-Transport    3.000,- EUR
Begleitperson (bei Minderjährigen) 2.000,- EUR
Stationärer Aufenthalt mit OP    10.000,- EUR
Medikamente, Hilfsmittel 1.000,- EUR
Unterkunft und Verpflegung 500,- EUR
Verwaltung, Übersetzung, u.a. 2.000,- EUR
SummaSummarum   18.500,- EUR

 

 

 

 

 

 

 Diese Rechnung ist nur ein einfaches Beispiel. Jeder Fall ist anders und stellt ein Schicksal dar, welches es gilt zu verbessern. 

Warum macht die Greensurance Stiftung das?

Laut unserer Satzung und im Rahmen unserer Gemeinnützigkeit haben wir uns dem Klimaschutz verschrieben. Mit Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen wollen wir unseren Planeten für uns alle mit Flora und Fauna bewohnbar halten. Es sind damit Leistungen für die Allmende, die im Sinne der Nachhaltigkeit die Umwelt schützt. Zur Nachhaltigkeit gehört jedoch nicht nur die Umwelt, sondern auch die soziale Komponente. Wir möchten Menschen die durch Klimakatastrophen körperlichen Schaden erlitten haben ihr Leben wieder lebenswert gestalten. Nur EIN Leben retten ist aus der Verantwortung heraus geboren worden, etwas zurück zu geben, was insbesondere durch die Industrieländer verursacht worden ist und wofür gerade die Ärmsten der Armen nichts dafür können. Gerade SIE sind aber vom Klimwandel betroffen.

Wie helfe ich, wie mache ich mit?

Jeder kann die Greensurance Stiftung direkt unterstützen. Mit einer Überweisung und dem Betreff »Nur EIN Leben retten« kann direkt unterstütz werden. Im Schwarmregister erfolgt ein anonymer Eintrag oder ein persönlicher Eintrag mit der Möglichkeit ein paar Worte über die Beweggründer zu verlieren. Wir freuen uns mit den Menschen, die wir konkret im Einzelfall unterstützen können. Dank Ihnen, die auf Nachhaltigkeit setzen – wird das alles ermöglicht! 

Versicherung for future | insurance for future

Versicherung for future | insurance for future

»Versicherung for Future« ist eine Notwendigkeit! Denn die Ziele der nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) sind ohne die Versicherungsbranche nicht vollständig zu erreichen. »Sustainable Finance« ist auch ein Selbstzweck der Assekuranz ihr Geschäftsmodell zu schützen, also zukunftsfähig zu machen. Denn der Klimawandel trifft die Branche doppelt. In der Kapitalanlage, als auch im Risikomanagement.
 
Versicherungsgesellschaften haben drei große Hebel die »Nachhaltige Entwicklung« zu unterstützen:

Kapitalanlage for Future | investment for future

Versicherungen sind Kapitalsammelbecken. Um ihre Leistungsversprechen einhalten zu können, müssen Versicherungen in der non-life-Versicherung (Schadenversicherungen) sowie in der life-Versicherung (Lebensversicherung) hohe Sicherungsvermögen vorhalten. Dieses Investment muss nach den Kapitalanlagevorschriften der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) nach dem Grundsatz der unternehmerischen Vorsicht so angelegt sein, dass die Sicherheit, Qualität, Liquidität und Rentabilität zu jederzeit für die Versicherungsnehmer sichergestellt ist.

Dazu zählt auch, so die Auffassung der BaFin, dass Nachhaltigkeitsrisiken aus den Bereichen »Umwelt«, »Gesellschaft« und »Unternehmensführung« berücksichtigt werden müssen. Denn die Nichtbeachtung von ESG-Kriterien (ESG – Akronym für Environment, Social & Governance) kann erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation eines Unternehmens haben. ESG hat somit spätestens seit 2019 eine aufsichtsrechtliche Relevanz für Versicherungsunternehmen erhalten.

In der Masse der Kapitalanlageentscheidungen lenken Versicherungen den Markt. Es ist ein Unterschied, ob in fossile und atomare Energieträger oder in Erneuerbare Energien investiert wird; es ist ein Unterschied, ob in Vielseitigkeit und Ökologie oder in die chemische Industrie investiert wird. Mit der Berücksichtigung von ESG-Kapitalanlagekriterien, welche nicht ausschließlich auf dem »Best-in-class-Ansatz« beruhen dürfen, sondern echte Positiv-, wie Negativ-Kriterien enthalten müssen, werden aus konventionellen Anlagestöcken des Sicherungsvermögens »Grüne«. Ein grünes und damit nachhaltiges Sicherungsvermögen ist ein Investment for future. Kapitalanlagerisiken wie die der »Carbon Bubble« (Überbewertung der fossilen Energiebranche) werden damit ausgeschaltet.

→ Die Greensurance Stiftung unterstützt Versicherung beim Greening ihrer Kapitalanlagen.

 

Beraten for Future | advise for future

Hol- oder Bringschuld? Das ist doch keine Frage! Selbstverständlich ist es eine Bringschuld des Beraters, die Nachhaltigkeitsfrage im Beratungsgespräch zu stellen. Und Berater, die das nicht akzeptieren wollen oder können, erhalten über die »Insurance Distribution Directive (IDD)« die entsprechende Weisung.

Damit die Nachhaltigkeitsberatung funktionieren kann, benötigt die Versicherungsbranche selbst aber dringend Input zur nachhaltigen Entwicklung. Es ist nicht damit getan das Akronym ESG aufzulösen, sondern es braucht mehr. Die Versicherungsberatung muss auf ein Fundament der Nachhaltigkeit gestellt sein.

→ Die Greensurance Stiftung bildet die Branche weiter, zu ESGberater | Fachberater für nachhaltiges Versicherungswesen© und ESGberaterinnen | Fachberaterinnen für nachhaltiges Versicherungswesen©. Mehr Infos hierzu unter www.esgberater.de

 

Versichern for Future | insure for future

Voraussetzung für »Versichern for Future« sind Produkte, welche im Sinne der Nachhaltigkeit entwickelt sind. In den non-life-Versicherungen sind »Mehrleistungen für nachhaltigen Schadenersatz« ein wichtiger Baustein eines grünen Versicherungsproduktes. In der life-Versicherung sind es die Positiv- und Negativkriterien, welche ein Lebensprodukt zu einem grünen Produkt machen. Neben der grünen Produktgestaltung muss selbstverständlich die Unternehmenskultur des Versicherers eine Kultur im Sinne der Nachhaltigkeit sein.

Damit »Versicherung for Future« funktioniert, braucht es aber auch KundInnen (VersicherungsnehmerInnen) die grüne Versicherungsprodukte nachfragen und sich »versichern for future«. Spätestens seit 2018, mit der Fridays4Future Bewegung und Greta Thunberg hat die Greensurance Stiftung aber keine Zweifel daran, dass die Generation von Fridays for Future genau dies tun und fordern wird!

→ Die Greensurance Stiftung entwickelt grüne Versicherungsprodukte und unterstützt Versicherer bei der »Großen Transformation« einer »Nachhaltigen Entwicklung«

Wanderausstellung Nachhaltige Finanzen

Wanderausstellung zu nachhaltigen Finanzen | Wie bewegt Geld die Welt?

Die Wanderausstellung Nachhaltige Finanzen »Wie bewegt Geld die Welt?« (WBGDW) hat das Ziel, Interessierte zum Thema nachhaltige Finanzen und grünes Geld auf unterhaltsame Weise, mit Bildern und einfacher Sprache zu informieren. Schulen, Vereine, Initiativen, Finanzinstitute und weitere Organisationen und Unternehmen können mit der Wanderausstellung auf ein bedeutendes Thema unserer Gesellschaft aufmerksam machen.

Wanderausstellung Schulen Nachhaltige Fnanzen Wie bewegt Geld die Welt 1000

Die Wanderausstellung spricht Jugendliche wie Erwachsene gleichermaßen an. Das Thema Geld wird rund um sparen, ausgeben, anlegen und investieren im Kontext der Nachhaltigkeit betrachtet. Darüber hinaus werden grüne Lösungsideen mit den dazugehörigen Gesichtern & Menschen hinter den Initiativen und Ideen aus Bayern aufgezeigt. Somit ist die Ausstellung in die beiden Themenbereiche »Hintergrundwissen: Nachhaltige Finanzen« und »Gesichter nachhaltiger Finanzideen« aufgeteilt. Die Wanderausstellung können Sie hier für eine Ausstellung bei Ihnen vor Ort buchen! Senden Sie dazu eine Mail an kontakt(at)greensurance-stiftung.de.

Ziele der Wanderausstellung Nachhaltige Finanzen »Wie bewegt Geld die Welt?«

Was macht meine Bank mit meinem Geld? Wo legt meine Versicherung meine Beiträge zur Risikoabsicherung an? Was sind Green Bonds und Divestment?  Was ist grünes Geld? Wie kann ich mein Geld nachhaltig anlegen? Und was sind nachhaltige Banken und nachhaltige Versicherungen, also nachhaltige Finanzen?

Das sind einige der Fragen, welche die Wanderausstellung beantwortet. Hintergrund der Ausstellung ist, dass Geld viel im Guten wie im Schlechten bewegen kann. Doch oft ist uns gar nicht bewusst, dass unser Geld bei der Bank, Versicherung oder bei Fonds in Waffenherstellung, ausbeuterische Kinderarbeit, fossile Energien, Atomkraft oder Umweltzerstörung (wie Regenwaldabholzung) investiert ist. »Mit meinem Geld möchte ich auf keinen Fall Umweltzerstörung und soziale Ungerechtigkeit fördern!« denken sich immer mehr Menschen. Leider ist dieser Anteil noch sehr gering. Das liegt aber eher an der Unwissenheit als einem Desinteresse. Diesen Umstand möchten wir ändern und zum Thema nachhaltige Finanzen aufklären. Denn der Finanzsektor ist ein großer Hebel und kann eine nachhaltige Transformation (nach WBGU: Große Transformation) beschleunigen bzw. aber auch hemmen. Die Ausstellung motiviert, sich mit dem Thema »Geld« und »Nachhaltigkeit« zu beschäftigen. Es wird das Potential der Finanzbranche aufgezeigt, zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft beizutragen. Zudem präsentiert die Wanderausstellung bestehende, nachhaltige Finanzideen und Lösungskonzepte, welche in Bayern bereits erfolgreich sind. Die dazugehörigen Gesichter der Initiatoren und Menschen dahinter werden bildlich in der Ausstellung vorgestellt. Die Frage »Wie kann mein Geld die Welt positiv beeinflussen?« wird Besuchern durch die Wanderausstellung mit Beispielen zur Umsetzung aufgezeigt.

EU-Aktionsplan »Nachhaltige Finanzierung«

Unser Ziel ist es, auch den auf EU-Ebene entwickelten Aktionsplan »Nachhaltige Finanzierung« mit einem Projekt vor Ort in Bayern und Deutschland zu unterstützen. Bürgerinnen und Bürger sollen erfahren, was sich auf EU-Ebene gerade für große Änderungen anbahnen. So soll durch die EU u.a. eine Taxonomie (d.h. eine Definition) und ein »Bio-Siegel« für Finanzprodukte entwickelt und die Transparenz bei Finanzanlageprodukten erhöht werden.

Erstellung und Projektstand

Die Erstellung der Wanderausstellung hat 2019 begonnen und läuft bis Herbst 2020. In die Entwicklung der Wanderausstellung werden Schulen eingebunden. Zusammen mit Jugendlichen verschiedener Jahrgangsstufen betrachtetn wir das Thema Geld und haben die Impulse in die Ausstellung einfließen lassen. Die Wanderausstellung kann seit 2021 gebucht werden. Nutzen Sie dazu gerne unseren Buchungskalender oder senden Sie uns eine Anfrage an kontakt(at)greensurance-stiftung.de.

Landingpage zur Wanderausstellung WBGDW

Die Inhalte der Wanderausstellung haben wir auch für alle Interessierte digital aufbereitet. Auf der Webseite www.wie-bewegt-geld-die-welt.de haben wir u.a. das Hintergrundwissen zur Ausstellung eingestellt, Bücher-Tipps zu nachhaltigen Finanzen zusammengetragen und auch die Guten Beispiele aus der Praxis zu Wort kommen lassen. Hier geht es zur Web–Präsenz der Wanderaussetllung zu nachhaltigen Finanzen.

Zur Webseite www.wie-bewegt-geld-die-welt.de!

WBGDW Webseite

Zielgruppe und geeignete Ausstellungsorte

Zielgruppe sind Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Die Wanderausstellung ist wetterfest und kann daher auch draußen ausgestellt werden (z.B. Sommerfest). Eine dauerhafte Platzierung draußen ist jedoch nicht möglich. Mögliche Ausstellungsorte sind z.B.:

  • Umweltbildungszentren und -stationen, Akademien und Volkshochschulen
  • (Umwelt-)Schulen, Ausbildungsstellen und weitere Bildungszentren
  • Banken, Versicherungen und weitere Finanzunternehmen
  • Landratsämter, Rathäuser und andere staatliche Stellen
  • Bibliotheken, Museen und Landesgartenschau
  • Kirchen, Stiftungen und Eine-Welt-Häuser
  • Vereine, Verbände und Unternehmen

Inhalte und Aufbau der Wanderausstellung

Die Wanderausstellung besteht aus 12 Roll-ups (je 95 x 200 cm), welche einzeln aufgestellt werden können. Somit kann die Ausstellung individuell auf die Größe der Räumlichkeiten angepasst werden. Auf beiden Seiten der Banner finden sich Informationen zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Umwelt, nachhaltige Finanzen und grüne Geldanlagen.

Die Inhalte der Ausstellung „Wie bewegt Geld die Welt?“. (a) und (b) bezeichnen die Vorder- und Rückseite der Banner:

  1. Einführung (a) & Impressum (b) zur Wanderausstellung „Wie bewegt Geld die Welt?“
  2. Geld: Definition, Geschichte (a) Verteilung (b) „Von der Muschel bis zu Bitcoins“
  3. Geld: Entstehen, Geldflüsse bei Banken (a), Versicherungen und Fonds (b) „Geldflüsse in der Welt“
  4. Konsum, Preis (a) und Kosten für das Klima, die Umwelt und zukünftige Generationen (b) „Preis ist nicht gleich Kosten“
  5. Nachhaltigkeit, Definition und Enkeltauglichkeit (a) SRI, ESG und nachhaltige Geldanlagen (b)
  6. Nachhaltigkeit bei Banken & Co (a) Investment-Ansätze bei nachhaltigen Kapitalanlagen (b)
  7. Umweltbanken (a) und grüne Versicherungen (b) „Akteure der Nachhaltigkeit?!“
  8. Sustainable Finance in Europa (a) Siegel für nachhaltige Finanzprodukte (b) „Was gibt es bereits?“
  9. Nachhaltige Geldanlagen in der Praxis: Ansätze (a) und Ideen (b) zum aktiv werden „Jeder kann etwas tun!“
  10. Alternative Ansätze für das Finanzsystem (a) Nachhaltige Geldanlagen Buchempfehlungen (b)
  11.  & 12. Gute Beispiele aus der Praxis „Nachhaltige Finanzen und grünes Geld“

Informationen zur Ausleihe der Ausstellung

Wenn Sie die Ausstellung ausleihen möchten, finden Sie hier unser Handbuch zur Wanderausstellung mit einem Musterleihvertrag, der Größe und Art der Ausstellungsgegenstände und viele weitere hilfreiche Informationen, um Ihre Ausstellung vor Ort optimal zu planen. Hier geht es zum Handbuch!

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Kosten der Wanderausstellung

Zur Ausstellung erheben wir eine Verwaltungsgebühr.  Eine Buchung der Ausstellung muss mindestens für drei Wochen erfolgen, damit sich der Aufwand des Versandes mittels Spedition lohnt. Es fällt eine Verwaltungspauschale für den Support und die regelmäßige Erneuerung der Ausstellung an. Die Pauschale richtet sich nach der Organisationsform und länge der Ausstellungszeit.

Zusätzliche Kosten entstehen durch den Versand der Spedition zum nächsten Aussteller. Diese betragen vsl. 150,- € und sind vom Aussteller zusätzlich zu tragen. Ersatzkosten entstehen nur bei Verlust und Beschädigung der Banner.

Ansprechpartnerin und Buchung

Wenden Sie sich bei Fragen zur Ausstellung, Ausleihe und Buchung bitte an:
Greensurance Stiftung
Tel.: 0881-924533377
E-Mail: kontakt(at)greensurance-stiftung.de

Förderung durch das StMUV

Firmierung gefoêrdert durchVerlauf RGB300

 

 

 

 

Die Wanderausstellung der Greensurance Stiftung zum Thema Nachhaltige Finanzen »Wie bewegt Geld die Welt?« wird gefördert durch das Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV). Ziel der Förderung ist die Intensivierung der Umweltbildung/Bildung zur nachhaltigen Entwicklung (BNE) in Bayern.

 

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Erklärfilme Nachhaltige Finanzen

Erklärfilme zu nachhaltigen Finanzen | Wie bewegt Geld die Welt?

Die Erklärfilme zu nachhaltigen Finanzen, zu grünem Geld und der Frage »Wie bewegt Geld die Welt?« haben das Ziel, der Bevölkerung und insbesondere jungen Menschen das Thema nachhaltige Finanzen knapp, kompakt und mit Freude darzustellen. Die Filme stehen allen kostenfrei zur Verfügung und können über Youtube und Vimeo angesehen werden. Die Erstellung der Filme im Jahr 2021 wurde unterstützt durch die Deutsche Postcode Lotterie.

ErklärBild

Ziele & Hintergrund der Erklärfilme Nachhaltige Finanzen »Wie bewegt Geld die Welt?«

Wie kann mein Geld durch das Bankgeschäft und Versicherungsunternehmen bei Waffenproduzenten und Umweltzerstörung landen? Was kann ich im Alltag tun, um nachhaltiger mit meinen Finanzen umzugehen? Wo spielen nachhaltige Finanzen eine Rolle? Und was ist Sustainable Finance?  Das sind ein paar der Fragen, welche die Erklärfilme zu grünem Geld aufnehmen und anschaulich erläutern.

Geld kann unsere Gesellschaft im Guten wie im Schlechten beeinflussen. Durch Kapitalzufluss zu nachhaltigen oder eben nicht nachhaltigen Unternehmen entscheiden
Finanzunternehmen über Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Klimabelange der Gesellschaft. Unterstützt unsere Bank Waffenhersteller? Leitet unsere Versicherung Geld an
Kohlekraftwerke? Wie wir als Gesellschaft unser Geld anlegen und welchen Institutionen wir unser Geld anvertrauen, ist von großer Bedeutung. In der Bevölkerung ist das Wissen hierzu jedoch kaum vorhanden. Und das, obwohl auf Ebene der EU das Thema „Sustainable Finance“ großen Rückenwind erhält. Mit dem EU-Aktionsplan »Nachhaltige Finanzierung« hat die EU ein ambitioniertes Maßnahmenpaket geschaffen; u.a. Umweltsiegel für Finanzen, Beratungs- Transparenzpflicht: siehe https://ec.europa.eu/info/business-economy-euro/banking-and-finance/sustainable-finance_en. Dennoch fehlen gezielte Bildungsangebote im Online-Medienbereich. Die Erklärfilme »Wie bewegt Geld die Welt?« unterstützen die Ziele des EU-Aktionsplans auf nationaler Ebene in Deutschland. Ziel der Erklärfilme ist es, eine Wissensbasis zu nachhaltigen Finanzen zu fördern.

Drei von vier Nutzern ziehen Videoinhalte einem Text vor. Generell nehmen wir Menschen Informationen, welche visualisiert sind, sechs Mal besser auf. Das Medium „Online-Kurzfilme“ hat zudem folgende Vorteile: Es ist v.a. bei jüngeren Generationen sehr beliebt und wird häufig verwendet. Video-Inhalte auf Youtube können leicht mit weiteren Interessierten geteilt werden (bspw. Facebook, Instagram, Mail, Pinterest) und verbreiten sich daher schnell. Somit wird eine breite Zielgruppe in Deutschland medial und langfristig erreicht. Die Filme geben wichtige Inhalte zu nachhaltigen Finanzen wieder und regen zu nachhaltigen Handlungsalternativen an. Themen, welche dargestellt werden, sind bspw.: „Was hat Nachhaltigkeit mit Finanzen zu tun?“ & „Was machen Banken mit unserem Geld?“. Inhalte decken Umweltschutz sowie Finanzbildung gleichermaßen ab und fördern Wissen und Handlungskompetenzen, um das eigene Geld in nachhaltige Bahnen zu lenken. Dies vermittelt insbesondere der ErklärFilm „Jeder kann etwas tun“ mit acht Schritten zu einem nachhaltigeren Umgang mit Geld.

Zu den Erklärfilmen

Die Filme sind auf Youtube  verfügbar.

Impressionen aus den Stop-Motion-Filmen

Intro ErklärFilme Wie bewegt Geld die Welt Stop Motion V2

Förderung durch die Deutsche Postcode Lotterie

Die Erstellung der ersten drei Filme wurde gefördert durch die Deutsche Postcode Lotterie.

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