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Autor: Maria Umlauf

Erstes Beiratstreffen – ASSESI-PROJEKT – Nachhaltigkeitskennzeichnung (LABEL) N-Versicherungen

Am 29. September 2025 fand die erste Beiratssitzung des ASSESI-Projekts (Association of European Sustainable Insurers) statt.

Das Treffen markierte einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Etablierung einheitlicher (Mindest-) Standards für Nachhaltigkeit im Versicherungswesen.

Zusammensetzung des ASSESI-Beirats

Der Beirat des ASSESI-Projekts vereint ausgewiesene Expert:innen aus Wissenschaft, Versicherungswirtschaft und Standardisierung. Die Fachgebiete der Mitglieder reichen von Nachhaltigkeit und Klimaforschung über Finanz- und Versicherungswesen bis zu Umweltbewertung und Normung. Durch diese interdisziplinäre Zusammensetzung vereint der Beirat sowohl theoretisch-analytische als auch praxisorientierte Perspektiven.

Projektinformationen: Entwicklung des Produktstandards

Die Ausarbeitung eines Zertifizierungssystems sowie eines darauf aufbauende Prüfprozesses zur Erlangung des Nachhaltigkeitszertifikats befinden sich in der Entwicklung und orientieren sich an relevanten DIN-Normen und den Vorgaben der EmpCo-Richtlinie. Das Label soll den Namen tragen: ASSESI-LABEL. Mit der Vergabe des ASSESI-LABELS erreicht die ASSEKURANZ eine EmpCo-Konformität für einzelne Komposit-Versicherungsprodukte.

Themen und Schwerpunkte der ASSESI-Beiratssitzung

Die Entwicklung des ASSESI-Nachhaltigkeitskennzeichens erfordert die Klärung zentraler organisatorischer Fragen. Dazu zählen vor allem Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten und Verfahren zur Umsetzung, Kontrolle und Weiterentwicklung der Produktzertifizierung. Diskutiert wurde zudem die Organisations- und Zertifizierungsstruktur, mit dem Ziel, ein objektives, mehrstufiges Prüf- und Zertifizierungssystem zu entwickeln. Innerhalb der Sitzung wurde ein best-practice-Projekt, natureplus, vorgestellt.

Ein weiterer wesentlicher Themenschwerpunkt war die Vorstellung und Diskussion relevanter Normen und Standards. Dabei wurden relevante DIN-Normen aus den Bereichen Umweltkennzeichnung (DIN EN ISO 14024), Nachhaltigkeitsscoring (DIN 77236 – 2) und Konformitätsbewertung (DIN EN ISO/IEC 17067 / DIN EN ISO/IEC 17065) sowie deren Inhalte diskutiert.

Im Rahmen der Beiratsdiskussion wurde betont, dass der Konsultationsprozess alle relevanten Stakeholder einbeziehen soll, um ein ausgewogenes, praxisnahes Meinungsbild zu gewährleisten. Hervorgehoben wurde insbesondere die Bedeutung der Verbraucherperspektive, die frühzeitig und kontinuierlich berücksichtigt werden muss. Ein öffentlichkeitswirksam breiter und transparenter Dialog sind dabei von besonderer Bedeutung.

Informieren Sie sich hier über den Konsultationsprozess – https://assesi-label.eu. IHRE Beteiligung ist gefragt!

Ausblick
Für die kommenden Monate ist ein fortlaufender, konstruktiver Austausch zwischen dem Beirat und den Projektbeteiligten vorgesehen. So sollen vielfältige Perspektiven und Expertisen gezielt in die Projektentwicklung mit einbezogen werden, um eine möglichst fundierte Entwicklung des ASSESI-Nachhaltigkeitskennzeichen (ASSESI-LABEL) zu garantieren. Der enge Dialog trägt dazu bei, die Qualität, Praxisrelevanz und Akzeptanz der entstehenden Standards zu sichern und damit den langfristigen Erfolg und die Verstetigung des ASSESI-Projekts zu gewährleisten. Das nächste Beiratstreffen ist für Anfang 2026 geplant.

CREATE-Abschlusskonferenz: Vorstellung der Projektergebnisse

Mit der CREATE-Abschlusskonferenz am 16.09.2025 in Frankfurt feierte das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Forschungsprojekt seinen offiziellen Abschluss.

Nach einer intensiven, zweieinhalbjährigen Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik Stuttgart (HfT Stuttgart), der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen GmbH (DGNB) und dem Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU) stand der erste Teil der Veranstaltung ganz im Zeichen der Präsentation der erzielten Projektergebnisse. In diesem stellte die Greensurance Stiftung die Forschungsergebnisse für den Bereich der Versicherungswirtschaft vor.

Im Mittelpunkt des Vortrags von Martina Gruß-Kilian und Marcus Reichenberg stand die Integration von Nachhaltigkeit in die Wohngebäudeversicherung, die Rolle von Versicherungsprodukten bei der Erhöhung der nachhaltigen Sanierungsrate sowie die Hemmnisse, Treiber und Einflussfaktoren der nachhaltigen Transformation im Bereich der Assekuranz. Darüber hinaus wurden konkrete Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Stakeholdergruppen entwickelt und vorgestellt.

Im Folgenden finden Sie einen Auszug der wesentlichen CREATE-Handlungsempfehlungen: CREATE-Erkenntnisauszug

Im thematisch strukturierten zweiten Teil der Veranstaltung standen Forschungsthemen wie Klimawandel, Wetterextreme sowie das Greenhouse Gas Protocol im Fokus. Zum Abschluss der Veranstaltung bildete ein Panel aus Wissenschaft und Praxis den Höhepunkt der Diskussionen.

Insgesamt bot die CREATE-Abschlusskonferenz wertvolle Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse und deren Umsetzungen. Die Veranstaltung verdeutlichte, wie aktuelle Forschungsergebnisse in konkrete Maßnahmen und Strategien zur Förderung der Dekarbonisierung im Gebäudesektor beitragen können. Besonders hervorzuheben war auch der umfassende Austausch, sowohl mit dem Projekteam als auch mit externen Besucher:innen der Veranstaltung. Insgesamt unterstrich die Veranstaltung die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit und motivierte zu weiteren Initiativen und Projekten im Bereich der nachhaltigen Gebäudetransformation.

 

DESERTEC: eine nachhaltige Energiequelle für die Zukunft

Der Klimawandel und die begrenzten fossilen Ressourcen machen nachhaltige Energiequellen immer wichtiger. DESERTEC ist eine internationale Initiative mit einem Konzept, welches das Potenzial hat unsere Art und Weise zur Energiegewinnung in Zukunft zu revolutionieren. Es zielt darauf ab, durch den Ausbau von CSP-Kraftwerken (CSP = Concentrated Solar Power = konzentrierte Sonnenenergie) die starke Sonneneinstrahlung der Sahara zu nutzen, um grundlastfähigen, sauberen Strom zu erzeugen. Die Sahara bietet somit durch ihre Lage ideale Bedingungen, die für diese Technologie essenziell sind: eine hohe Sonneneinstrahlung, eine trockene Umgebung und wenig Niederschläge.

Die DESERTEC Initiative

Die DESERTEC Foundation wurde 2009 in Berlin gegründet und fördert eine nachhaltige Zukunft durch die Nutzung erneuerbarer Energien. Sie entstand auf der Basis eines Netzwerks aus Wissenschaftlern, Politikern und Ökonomen aus Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten. Die Stiftung unterstützt Projekte, die das DESERTEC Konzept umsetzen, und arbeitet an der Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen für die globale Energiewende. Darüber hinaus gründete die Foundation mit Partnern aus der Industrie- und Finanzbranche die Dii Desert Energy, eine Initiative, die über 126 Unternehmen umfasst, darunter Siemens Energy oder auch Thyssenkrupp, mit dem Ziel des Austausches und der Umsetzung von DESERTEC Projekten. Das ursprüngliche Ziel hinter DESERTEC, das den Stromexport aus der Sahara nach Europa vorsah, scheiterte aufgrund verschiedener Herausforderungen. Heute konzentrieren sich die Akteur:innen auf die Entwicklung erneuerbarer Energieprojekte in Nordafrika, dem Nahen Osten u.a. mit dem Ziel, die regionale Energieversorgung nachhaltiger zu gestalten.

CSP-Kraftwerke als Lösung für eine zuverlässige Energieversorgung

Eine der größten Herausforderungen bei der Nutzung erneuerbarer Energien wie Solar- und Windkraft ist die Sicherstellung einer stabilen Grundlastversorgung. Die Grundlast bezeichnet die minimale Energiemenge, die konstant zur Verfügung stehen muss, um einen grundlegenden Energiebedarf zu decken. Sie muss unabhängig von Tageszeiten und Wetterbedingungen zu jedem Zeitpunkt gegeben sein. Da erneuerbare Energien wie z.B. Solarkraft jedoch stark wetter- und tageszeitenabhängig sind, nimmt ihre Produktionsfähigkeit bei Nacht oder schlechten Wetterbedingungen stark bis vollständig ab, was zu Stromausfällen oder sogar Blackouts führen könnte. Aktuell versorgen Atom- Kohle- oder Gaskraftwerke Europa mit Strom, welche durchgehend laufen, um die Grundlast zu gewährleisten. Dabei muss die Netzfrequenz konstant bei 50 Hz gehalten werden, um Schwankungen und damit verbundene potenzielle Ausfälle zu vermeiden. Sinkt die Frequenz, da zu wenig Strom erzeugt wird, kommen zusätzlich Spitzenlastkraftwerke zum Einsatz. Meistens handelt es sich dabei um Gaskraftwerke, die schnell hochgefahren werden können. Bei solarthermischen Kraftwerken wird das Problem der Grundlast durch Wärmespeicher gelöst, die auch unter suboptimalen Bedingungen weiterhin Strom zur Verfügung stellen können.

Technologie und Infrastruktur: von Kraftwerken bis zum Stromtransport

DESERTEC Projekte, die an Wüstenstandorten installiert werden, basieren auf der Nutzung von solarthermischen Kraftwerken (CSP). Diese bestehen aus großen Parabolrinnen (siehe Abbildung), welche das Sonnenlicht bündeln und auf eine Röhre reflektieren, durch die eine Flüssigkeit fließt. Diese Flüssigkeit wird erhitzt und als Wärmemedium benutzt, um in einem Wärmetauscher Wasserdampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt und somit Strom erzeugt.

Ein weiterer zentraler Bestandteil des Projekts ist die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ). Diese Technologie ermöglicht es, den erzeugten Strom mit minimalen Verlusten über längere Strecken zu transportieren, da hier im Vergleich zur traditionellen Wechselstromleitungen der Widerstand entfällt. Dies ist besonders wichtig, da die Wüstenregionen, in denen diese solarthermischen Kraftwerke installiert werden, teils weit von großen Stromverbrauchszentren entfernt liegen.

Der Standort Sahara eignet sich aufgrund der hohen und konstanten Sonneneinstrahlung besonders gut für ein solches Projekt. Zudem ist ein Großteil der Sahara nicht mit Sand bedeckt, sondern besteht aus kargem Stein, wodurch das Risiko von Sandstürmen und wandernden Dünen minimiert wird. Zudem werden die Parabolrinnen so konstruiert, dass diese in eine Schutzposition bewegt werden können, wenn ein Sandsturm droht.

Wirtschaftlichkeit und Potenzial von DESERTEC

Die Kosten für ein DESERTEC Projekt setzten sich aus Investitions- und Betriebskosten zusammen. Die Investitionskosten je Kraftwerk, ohne Berücksichtigung der Stromleitung, betragen etwa 3,5 Milliarden Euro pro Gigawatt Leistung. Insofern das Ziel der Stromexport bspw. in europäische Staaten ist, ist die Installation von Stromleitungen ein wesentlicher Kostenpunkt mit Summen zwischen 2 und 15 Milliarden Euro. Die Betriebskosten von Solarthermieanlagen liegen laut der DESERTEC Foundation bei etwa 6-9 Cent pro kWh (Kilowattstunde), was sie zu einem wettbewerbsfähigen Kontrahenten zu Kohle- und Erdgas-Kraftwerken macht. Langfristig gesehen sind es neben den geringen Betriebskosten v.a. die Fehlenden Folgekosten durch Klimaschäden und Atommüll welche ein solches Projekt wirtschaftlich attraktiv machen.

Parabolrinnenkraftwerk
Abbildung: Prinzip des solarthermischen Parabolrinnen-Kraftwerks (Quelle: https://www.volker-quaschning.de/artikel/konzenson2/index.php)

Renaturierung im Brandfilz: Wasserpegel setzen für die Zukunft des Moores

Die Renaturierungsarbeiten im Brandfilz bei Raubling schreiten voran. Ein wichtiger Meilenstein wurde kürzlich mit der Installation von Wasserpegeln erreicht, die eine präzise Messung der Wasserstände im Boden ermöglichen. Dies ist besonders wichtig, um später Vergleiche mit den Wasserständen nach den Anstauungsmaßnahmen ziehen zu können.

Warum Wasserpegel?

Wasserpegel
Wasserpegel

Die neu installierten Pegel sind hochmoderne Messgeräte, die alle 12 Stunden den Wasserstand erfassen und speichern. Diese kontinuierliche Datenerhebung über ein ganzes Jahr hinweg ist von entscheidender Bedeutung, um ein vollständiges Bild der saisonalen Schwankungen zu erhalten. Diese Informationen sind unerlässlich, bevor weitere Maßnahmen wie Grabenschließungen oder andere wasseranstauende Eingriffe vorgenommen werden. Die Standorte der Wasserpegel wurden dabei nach der 5-Pegelmethode des Peatland Science Centres (PSC) bestimmt. Diese Methode stellt sicher, dass die Messstandorte präzise und repräsentativ für die hydrologischen Bedingungen des Moors sind.

Was ist die 5-Pegelmethode?

Die 5-Pegelmethode des PSC basiert auf einem systematischen Ansatz zur Standortauswahl für Pegel. Ziel ist es, die hydrologischen Bedingungen des Moors möglichst umfassend zu erfassen. Dazu werden fünf strategisch platzierte Pegelstandorte definiert, die folgende Kriterien berücksichtigen:

  1. Zentrale Moorbereiche: Ein Pegel wird in der Mitte des Moorkörpers installiert, um den Wasserstand im Kernbereich zu messen.
  2. Randbereiche: Zwei Pegel werden an den Rändern des Moors platziert, um Übergänge zwischen Moor und benachbarten Landschaftstypen zu erfassen.
  3. Entwässerungsgräben: Einer der Pegel wird in der Nähe eines bestehenden Grabens installiert, um den Einfluss der Entwässerung auf den Wasserstand zu überwachen.
  4. Vegetationstypen: Der letzte Pegel wird in einem Bereich mit charakteristischer Vegetation platziert, um die Wechselwirkungen zwischen Wasserstand und Pflanzenwachstum zu untersuchen.
  5. Höhenunterschiede: Die Standorte berücksichtigen zudem unterschiedliche Höhenlagen innerhalb des Moorkörpers, um hydrologische Gradienten abzubilden.

Diese Methode ermöglicht eine umfassende Analyse der hydrologischen Dynamik und liefert wichtige Daten für die Planung weiterer Maßnahmen.

Technische Details der Pegelinstallation

Die Wasserpegel bestehen aus Filterrohren, deren Spitzen bis in den Mineralboden reichen. Um die optimale Platzierung zu gewährleisten, wurden vorab Torfbohrungen durchgeführt, um die Tiefe der Torfschicht zu bestimmen. Der Mineralboden fungiert als natürlicher Aquidukt, der das Wasser trägt und verhindert, dass es durchsickert.

Die Verankerung der Filterspitze im Mineralboden ermöglicht eine Messung des Wasserstands in der gesamten Torfschicht. Zur Stabilisierung und zum Schutz vor Oberflächenwasser und organischen Schwemmstoffen wird das Filterrohr mit Filterkies und Quellton im Boden fixiert.

Filterrohr Filterkies Quellton

Filterrohr, Filterkies und Quellton

Datenerfassung und -speicherung

Data-Logger
Data-Logger

Bevor der Data-Logger installiert wird, erfolgt eine erste Messung des Wasserspiegels mit einem Lichtlot. Die Länge des Kabels für den Data-Logger wird individuell angepasst, basierend auf den Ergebnissen des vorangegangenen moorökologischen Gutachtens zur Torfmächtigkeit.

Der Data-Logger wird mit den genauen Standortkoordinaten programmiert, um eine präzise Zuordnung der Messdaten zu gewährleisten. Zum Schutz der empfindlichen Messgeräte wird abschließend eine Verschlusskappe auf den Pegel gesetzt.

Kalibrierung
Kalibrierung

Bedeutung für die Moorrenaturierung

Diese sorgfältige Vorbereitung und Durchführung der Pegelmessungen ist ein entscheidender Schritt in der Renaturierung des Brandfilzes. Die gewonnenen Daten werden es den Experten ermöglichen, fundierte Entscheidungen über zukünftige Maßnahmen zu treffen und deren Wirksamkeit zu überprüfen.

Die Renaturierung des Brandfilzes ist Teil eines größeren Projekts zur Wiederherstellung der Moore in der Region Raubling. Intakte Moore spielen eine wichtige Rolle im Klimaschutz, da sie große Mengen CO2 speichern können. Zudem bieten sie Lebensraum für seltene Arten wie Sonnentau und Bläulinge und tragen zum Hochwasserschutz bei, indem sie Wasser wie ein Schwamm aufnehmen und zeitverzögert wieder abgeben.

Mit der Setzung der Wasserpegel im Brandfilz macht Raubling einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Moorschutz und nachhaltige Landschaftsgestaltung. Die Ergebnisse dieser Messungen werden nicht nur für dieses spezifische Projekt, sondern auch für zukünftige Renaturierungsvorhaben in der Region von großem Wert sein.

Kohlenstoffdioxid-Kompensation mittels Moorrenaturierung (BA/2012)

Die Renaturierung entwässerter Moore bietet Unternehmen und Privatpersonen eine Möglichkeit, ihre Emissionen auszugleichen, indem klimarelevante Gase eingespart werden. Die Studie setzt sich zum Ziel, die Wirtschaftlichkeit der Moorrenaturierung als Klimaschutzprojekt auf dem Freiwilligen Emissionshandel zu prüfen und Handlungsempfehlungen auszusprechen. || Bachelorarbeit an der LMU München im Studiengang der Geographie

Zertifizierung von Klimaschutzprojekten für die Greensurance Stiftung (BA/2013)

Basierend auf der Arbeit von B.Sc. Anna Schirpke befasst sich die folgende Bachelorarbeit mit geeigneten Zertifizierungsmöglichkeiten von Moorrenaturierungsprojekten. Im Fokus steht die Forschungsfrage, inwiefern eine Zertifizierung von Klimaschutzprojekten für die Greensurance Stiftung sinnvoll und wirtschaftlich umsetzbar ist. Dazu werden vier verschiedene Qualitätsstandards miteinander verglichen, auf ihre Vor- und Nachteile hin geprüft und im Rahmen einer Gesamtkostenanalyse einer Kostenkalkulation unterzogen. || Bachelorarbeit an der LMU München im Studiengang der Geographie

Naturnahe Landwirtschaft (BA/2013)

Die Landwirtschaft trägt in ihrer derzeitigen Form einen großen Teil zum globalen Klimawandel bei. Um den negativen Effekten entgegenzuwirken, soll in dieser Arbeit mit Blick auf das Konzept der Naturnahen Landwirtschaft ein Ökopunktsystem für landwirtschaftliche Firmenkunden der Greensurance® Für Mensch und Umwelt UG [haftungsbeschränkt] erstellt werden. || Bachelorarbeit an der LMU München im Studiengang der Geographie

Gemeinwohlökonomie und Belohnungssysteme für nachhaltiges Handeln (BA/2013)

Einhergehend mit den ökologischen Umweltwirkungen des Klimawandels nimmt auch der Druck auf sozioökonomische Systeme stetig zu. Belohnungssysteme für nachhaltiges Handeln wie die Gemeinwohlökonomie und das nachhaltige Versicherungsmodell von Greensurance® Für Mensch und Umwelt UG [haftungsbeschränkt] sollen helfen, Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig zu stabilisieren. Die vorliegende Arbeit will den volkswirtschaftlichen Nutzen beider Systeme ermitteln und aufzeigen. || Bachelorarbeit an der LMU München im Studiengang der Geographie

Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Versicherungsbranche (MA/2014)

Obwohl das Konzept der Nachhaltigkeit inzwischen bereits in vielen Bereichen der Gesellschaft sowie der Wirtschaft Einzug gehalten hat, gibt es dennoch Wirtschaftszweige, wie beispielsweise die Versicherungsbranche, die sich der Thematik bisher kaum angenommen haben. Um dies zu ändern, wurde in dieser Arbeit ein Bildungskonzept zur Vermittlung von Nachhaltigkeit für Versicherungsberater entwickelt. || Masterarbeit an der Katholische Uni Eichstätt im Studiengang der Geographie: Bildung für nachhaltige Entwicklung

Praktische Umsetzung von Moorrenaturierungsprojekten in Oberbayern (BA/ 2014)

In Anknüpfung an die vorangegangenen Arbeiten zur Moorrenaturierung wird in dieser Bachelorarbeit exemplarisch anhand zweier Hochmoore in Oberbayern aufgezeigt, welche Verfahrens- und Arbeitsschritte notwendig und welche Akteure beteiligt sind, um die Renaturierung von Mooren praktisch umzusetzen. || Bachelorarbeit an der LMU München im Studiengang der Geographie