Die neue Verbraucherschutzrichtlinie EmpCo – Greenwashing wird verboten
Die europäische EmpCo-Richtlinie tritt im September 2026 in Kraft, sie stärkt den Verbraucherschutz und erweitert die Verbraucherrechte. In Deutschland wird dies im Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) geregelt. Verbraucher:innen sollen durch stärkeren Schutz vor irreführender Werbung aufgrund unlauterer Umweltaussagen mehr Vertrauen für Investitionen in den ökologischen Wandel aufbauen können. Allgemeine Umweltaussagen, wie beispielsweise »grün«, »nachhaltig«, »umweltfreundlich« oder »klimaneutral« unterliegen durch EmpCo einem Verbot, wenn keine »anerkannte hervorragende Umweltleistung«[i][1] nachgewiesen werden kann.
Im Detail gilt:
Verbot unternehmenseigener Nachhaltigkeitssiegel, die nicht auf einem Zertifizierungsverfahren beruhen;
Verbot allgemeiner Umweltaussagen, ohne Nachweis einer anerkannten hervorragenden Umweltleistung;
Verbot von Umweltaussagen zum gesamten Produkt, wenn sich die Umweltaussage faktisch nur auf einen Aspekt des Produktes bezieht;
Verbot von Produktwerbung zur kompensierten Klimaneutralität, wenn dadurch der Eindruck vermittelt wird, dass das Produkt dadurch klimaneutral wird, oder gar positive Eigenschaften auf die Umwelt hat.
Kein Greenwashing – aber bitte auch kein Greenhushing
Die EmpCo-Richtlinie soll Greenwashing verhindern, um Produkte und Dienstleistungen mit echten Nachhaltigkeitswirkungen vor unlauterem Preiskampf zu schützen. Folglich müssen Anbieter, die eine Umweltaussage treffen, gewährleisten, dass Verbraucher:innen auch wirklich den Gegenwert ihrer eingekauften nachhaltigen Leistung erhalten.
Allerdings besteht durch die EmpCo-Richtlinie auch das Risiko, dass Produkte mit Umweltaussagen vom Markt genommen werden, gar nicht entwickelt werden oder Verbraucher:innen keine Informationen über reale Umweltwirkungen erhalten. Denn Unternehmen könnten versuchen sich so vor Reputationsschäden oder gar rechtlichen Sanktionen zu schützen. Dieses Verhalten ist unter dem Begriff »Greenhushing« bekannt und steht für das Vermeiden öffentlicher Aussagen zur ökologischen Verantwortung. Greenwashing ist manipulativ und schädlich, Greenhushing aber nicht weniger verhängnisvoll, denn beides schadet der nachhaltigen Entwicklung. Ein verlässliches Label für nachhaltige Produkte mit klar definierten KPIs nach anerkannten Standards kann der Versicherungsbranche helfen, sowohl Greenwashing als auch Greenhushing zu vermeiden
Ein neuer Nachhaltigkeitsstandard für Sach- und Haftpflichtversicherungen – DIN-konform und im Sinne des Verbraucherschutzes
Die unabhängige, gemeinnützige Greensurance Stiftung wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt projektgefördert (Projekt 39471/01[2]), um ein Kennzeichen zu entwickeln, das hervorragende Umweltleistung für Sach- und Haftpflichtversicherungen bewertet (gemäß TYP I der DIN EN ISO 14024). Dieses Umweltkennzeichen soll Lizenznehmern innerhalb der europäischen Union zur Verfügung stehen, die Voraussetzungen zur Vergabe werden dabei von unabhängigen Stellen geprüft werden. In einem Verbundnetzwerk arbeiten die nachhaltigen Versicherer zusammen an der Entwicklung eines praxistauglichen Kennzeichens, vermeiden so rechtliche und Reputations-Risiken, können frühzeitig ihre Produkte entsprechend gestalten und das Kennzeichen somit als erste nutzen.
Startschuss für ASSESI – das Netzwerk für nachhaltige Versicherer
Auf der 20igsten iff-Konferenz zu Finanzdienstleistungen in Hamburg[3] wurde dieses in Gründung befindliche Verbundnetzwerk, Association of European Sustainable Insurers, kurz ASSESI, vorgestellt. Auf dem Podium zum Thema »Greenwashing – ein wachsendes Problem auch für die Versicherungsbranche« zeigte Marcus Reichenberg von der Greensurance Stiftung auf, warum eine Nachhaltigkeitskennzeichnung von Versicherungsprodukten für die Zukunft nicht nur an Bedeutung gewinnen, sondern aufgrund der im Herbst 2026 in Kraft tretenden Richtlinie EmpCo-Richtlinie eine Notwendigkeit wird.
Interessierte Kreise, interessierte Lizenznehmer der Assekuranz sowie Prüfer:innen sind eingeladen am offenen Konsultationsverfahren teilzunehmen. Für weitere Informationen steht Projektleiterin Frau Lucia Rückner zur Verfügung. Das Projektteam um Frau Rückner freut sich über die aktive Teilnahme am Verfahren und über Vorschläge zur Definition von Umweltkriterien ausgewählter Komposit-Versicherungsprodukte.
Die Greensurance Stiftung informiert zukünftig über den Fortschritt des Konsultationsverfahrens unter den folgenden Webadressen: www.assesi.eu und https: www.assesi-label.eu
Dr. Kevin von Chaulin ist Klimaschutz- und Biodiversitätsmanager bei der Greensurance Stiftung. Er kümmert sich um die Verwaltung und Renaturierung der Moore, sowie Spenden/Sponsoring, MoorPatenschaften, Klimafreundlichstellungen und Klimafinanzierungen. Außerdem überarbeitet er unseren Emissionsrechner.
Katharina Krebs ist im Sustainable Finance Bereich der Stiftung tätig und ist die Ansprechpartnerin für Nachhaltigkeitsberichterstattung. Sie betreut im Rahmen der CSRD (Corporate Sustainable Reporting Directive) den gesamten Prozess für das Reporting – von der Wesentlichkeitsanalyse über die Datenerfassung bis hin zur Erstellung des Berichtes nach den entsprechenden Standards (ESRS Set 1 und VSME).
Marie Umlauf ist Klimaschutz- und Biodiversitätsmanagerin bei der Greensurance Stiftung und Prokuristin. Sie kümmert sich um die Verwaltung und Renaturierung der Moore, sowie Spenden/Sponsoring, MoorPatenschaften, Klimafreundlichstellungen und Klimafinanzierungen.
In der aktuellen Episode des Utopia Podcasts, die am 8. November 2024 veröffentlicht wurde, dreht sich alles um das spannende Thema der nachhaltigen Versicherungen. In der Folge #183 sprechen Marcus Reichenberg und Professor Tobias Popović, von der Hochschule für Technik in Stuttgart, mit Host Benjamin Specht darüber, welche Vorteile nachhaltige Versicherungen bieten und wie man diese erkennt.
Versicherungen als Wegbereiter der grünen Transformation
Reichenberg und Popović teilen ihre Einsichten zur Nachhaltigkeit im Versicherungssektor und beleuchten aktuelle sowie zukünftige Entwicklungen, Themen wie auch Trends.
Die Episode behandelt zentrale Fragen wie:
Was sind nachhaltige Versicherungen und was zeichnet nachhaltige Versicherungsprodukte aus?
Welche Vorteile bieten verschiedene Versicherungsbausteine?
Wie erkennt man nachhaltige Merkmale und Kriterien bei Versicherungsprodukten?
Welche Herausforderungen und Perspektiven bringt der Klimawandel für die Versicherungsbranche mit sich?
Welche Rolle spielt die Wohngebäudeversicherung in der nachhaltigen Transformation des Sektors?
Anstoß zum Nachdenken
Der Podcast macht klar, wie Versicherungen aktiv dazu beitragen können, die nachhaltige Transformation unseres Planeten zu unterstützen und somit einen entscheidenden Beitrag zu leisten:
Nachhaltigkeit im Versicherungswesen ist eben keine Utopie, sondern kann mit gezielten Maßnahmen, entschlossenem Handeln und der Zusammenarbeit aller Beteiligten, zukunftsfähige Lösungen für Mensch und Umwelt schaffen.
Hierbei müssen sich auch die Versicherungskund*innen ihrer Verantwortung bewusst sein. Denn durch bewusste Entscheidungen und nachhaltige Verhaltensweisen haben sie einen wirksamen Hebel aktiv zur Gestaltung einer enkeltauglichen Zukunft beizutragen.
Hören Sie rein und lassen Sie sich inspirieren, wie auch Sie zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen können!
Die vollständige Podcastfolge ist auf den folgendenPlattformen zu finden:
Das neue Jahr begann für die Greensurance-Stiftung mit tatkräftigem Einsatz im Raublinger Moor. Auf dem Plan stand der Abtransport der im Herbst gesammelten Fichtenzweige – oder „Dachsen“, wie sie in Bayern genannt werden. Diese hatten sich während der Social Days im Oktober zu großen Häufen aufgetürmt und mussten nun aus dem Wald geschafft werden.
Besonders wichtig war dabei der richtige Zeitpunkt: Ein gefrorener Boden verhindert, dass durch schwere Fahrzeuge eine schädliche Bodenverdichtung entsteht. Unterstützung erhielt die Stiftung von einem lokalen Land- und Forstwirt, dessen Rückewagen die Aufgabe übernahm.
Da das Fahrzeug jedoch aufgrund der vorliegenden Vegetation nicht tief genug in den Wald gelangen konnte, wurden die Zweige von Hand näher an die zugänglichen Wege verlagert, bevor sie abtransportiert werden konnten.
Das Abtransportieren der Fichtenzweige verringert das Risiko, dass sich Borkenkäfer ausbreiten. Die Käfer legen ihre Larven bevorzugt in frischen Zweigen ab – werden diese jedoch rechtzeitig entfernt, wird die Ausbreitung eingedämmt.
Außerdem wird der Boden wieder ausreichend mit Sauerstoff versorgt und erhält genügend Licht, um das Wachstum der wichtigen Torfmoose zu fördern. Diese breiten sich zunehmend sichtbar im Moor aus und tragen wesentlich zur ökologischen Regeneration bei.
Von Fichtenzweigen zu wertvollen Hackschnitzeln
Nach dem Abtransport werden die Fichtenzweige zunächst auf einem großen Haufen auf dem Grundstück des Landwirts gesammelt. Im Frühjahr werden sie dann zu einer speziellen Anlage transportiert, wo sie zu Hackschnitzeln verarbeitet werden. Diese dienen anschließend der umweltfreundlichen Wärme- und Stromgewinnung. Durch den maschinellen Zerkleinerungsprozess erreichen die Hackschnitzel eine durchschnittliche Größe von etwa 30 mm.
Hackschnitzel dienen als nachhaltige Biobrennstoffe und werden in Hackschnitzelheizungen für Ein- und Mehrfamilienhäuser, kommunale und gewerbliche Heizwerke sowie in Biomasse- Heizkraftwerken eingesetzt. Sie liefern auf umweltfreundliche Weise Heizwärme oder Strom.
Gemeinsam für Natur und Nachhaltigkeit
Die Arbeiten im Raublinger Moor zeigen, wie durchdachte Maßnahmen und lokale Zusammenarbeit einen positiven Beitrag zum Naturschutz leisten können. Dank der Unterstützung des Land- und Forstwirts des Maschinenring Rosenheims wurde ein weiteres Projekt erfolgreich umgesetzt – ein echter Gewinn für die Natur und die nachhaltige Energiegewinnung.
Ergebnisse der Produktanalyse – Teil 2: Viele gute Ansätze, aber…
Blogreihe: „Wie viel „grün“ steckt in der Wohngebäudeversicherung?“
In unserem letzten Beitrag haben wir uns in einem ersten Schritt die nachhaltigen Mehrleistungen in den Premium-Wohngebäudepolicen von 34 Sachversicherungen genauer angesehen. Und festgestellt: „Da steckt be-reits jetzt sehr viel transformatives Potenzial drinnen“. Warum uns trotzdem nicht wirklich zum Feiern zumute ist, darum soll es hier gehen.
Denn je tiefer man ins Detail geht, auf umso mehr Einschränkungen und Hemmnisse stoßen wir.
Abbildung 1: Existierende hemmende Faktoren in der Wohngebäudeversicherung
Merkmale von Premiumtarifen
Die auffälligste, aber am wenigsten überraschende Einschränkung ist, dass gerade die transformativen Nachhaltigen Mehrleistungen (siehe letzter Blogbeitrag) fast ausschließlich in den Policen mit den größten Leistungsumfang enthalten waren, also in den „Top Plus“-/“Premium“-/“Exklusiv“-Tarifen usw. Es gibt zwar keine öffentlich verfügbaren Daten dazu, aber klassischerweise wählen die meisten Versicherungsnehmer den „mittleren“ Tarif, also nicht das Top-Produkt. Entsprechend selten könnten diese Merkmale im Schadensfall also zum Tragen kommen. Zwar gibt es einzelne Versicherungen, die bereits in der „Standardvariante“ nachhaltige Mehrleistungen enthalten, aber dies ist eben nicht Standard (und auch nur mit deutlich eingeschränkten Konditionen, mehr dazu später).
Transformative Mehrleistungen sind selten
Und damit kommen wir direkt zu unserem nächsten hemmenden Faktor: Viele transformative Mehrleistungen sind nach wie vor eher die Ausnahme, selbst in den Premium-Varianten. In den Kuchendiagrammen der einzelnen Klauseln kann man erkennen, bei wie vielen Versicherungen dieses Merkmal grundsätzlich verfügbar ist, al-so entweder direkt über die Premium-Variante (dunkleres grün) oder über die Buchung eines optionalen kostenpflichtigen Zusatzbausteins (helles grün). In grau aufgeführt ist die Anzahl der Versicherungen, bei denen diese Merkmale Ende 2023 noch nicht buchbar war.
Abbildung 2: Detailblick auf wesentliche nachhaltige Mehrleistungen
Fazit: Hohes Wirkpotenzial, aber Merkmale derzeit nur in sehr wenigen Premium-Policen / Zusatzbausteinen enthalten.
Starke Abweichungen in den Konditionen
Wenn man sich mit den einzelnen Klauseln im Detail beschäftigt, dann fällt vor allem eines auf: Aufs Kleingedruckte kommt es an! Denn selbst wenn solch eine transformative Klausel in der Premium-Variante nun grundsätzlich vorkommt, heißt das noch lange nicht, dass es auch im konkreten Schadensfall tatsächlich Wirkung entfaltet. Hintergrund ist, dass in den umfangreichen Versicherungsbedingungen für jedes Leistungsmerkmal konkrete Bedingungen definiert sind, ab wann und bis zu welchem Betrag geleistet wird. Und gerade hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Hier ein Beispiel der Ergebnisse zur Klausel „Mehrkosten für behördlich nicht vorgeschriebene energetische Modernisierung“:
Abbildung 3: Hemmende Faktoren am Beispiel der „Übernahme für „Mehrkosten für behördlich nicht vorgeschriebene energetische Modernisierung“
Dieses Merkmal ist immerhin bei 24 von 34 Versicherungen vorhanden, bei 9 Versicherungen jedoch nur über die Buchung eines optionalen kostenpflichtigen Zusatzbausteins (helles grün). Noch spannender ist jedoch, dass wir in den eckigen Klammern „[…]“ die Bandbreiten der gefundenen einschränkenden Bedingungen von niedrigstem Wert bis zu höchstem gefundenem Wert aufzeigen. Im besten Falle die Klausel wirksam, so-bald ein Schaden in Höhe von 10.000€ entstanden ist oder in einem anderen Fall 10% Zerstörung am Wohngebäude festgestellt worden sind, im schlechtesten Falle tritt die Klausel erst ab einer Zerstörung von 50% Zerstörung oder 100.000€ an festgestelltem Schaden ein.
Ein besonders „schönes“ Beispiel ist die folgende Klausel in Bezug auf „Mehrleistungen für Prävention“ welche wir direkt aus einer Police entnommen haben: Übernahme der „Mehrkosten zur Optimierung oder Neuanschaffung von Brandschutzeinrichtungen infolge eines erheblichen Versicherungsfalls, wenn Ihr Wohngebäude zu mehr als 50% zerstört wurde, bis zu 1.000€.“
Die festgestellten Abweichungen zwischen den untersuchten Versicherungen sind also enorm. Das gleiche Bild ergibt sich auch, wenn man die maximale Leistungshöhe untersucht. Teilweise werden im geringsten Fall nur bis zu 5.000€ an Mehrkosten durch die Versicherung übernommen, bei anderen Versicherungen bis zu 50.000€ an Mehrkosten bzw. gänzlich offen formuliert „tatsächlich anfallende Mehrkosten“.
Fazit: Gerade bei einem sehr eingeschränkten Leistungsversprechen ist daher die Annahme, dass die Anwendung einer nachhaltigen Mehrleistung häufig mit deutlichem Eigenanteil durch die Geschädigten mitfinanziert werden müsste, also die Durchführung von nachhaltigen Maßnahmen mit teilweise hohen eigenen Kosten verbunden sein kann. Umso niedriger die Wahrscheinlichkeit, dass solch eine Klausel im Schadensfall zum Tragen kommt, selbst wenn diese grundsätzlich in der Police enthalten wäre.
Aufs Kleingedruckte kommt es an
Als Versicherungskundin und -kunde steht man also vor großen Herausforderungen, wenn man sich für wirk-same nachhaltige Leistungsmerkmale in seiner Wohngebäudepolice interessiert. Immerhin berichten mittler-weile immer mehr Versicherungen aktiv auf ihren Webseiten über enthaltene nachhaltige Merkmale. Hier können die Versicherungen einiges tun, um mehr Transparenz zu schaffen: Klare Kennzeichnung von nach-haltigen Merkmalen, (z.B. durch ein grünes Blatt). Info-Grafiken/Tabellen mit deutlich aufgezeigtem Leistungsumfang & Bedingungen, Erläuterungen zu nachhaltigen Aspekten in den Produkt-FAQs, Erklärvideos oder über separate Produktseiten für die „Grüne Wohngebäudeversicherung“ bzw. „Nachhaltige Zusatzbausteine“ usw. Leider bleibt das häufig noch die Ausnahme, und allzu oft findet man diese Informationen nur durch den Download der umfangreichen Vertragsbedingungen (separates pdf, meist über 30 Seiten lang).
Wichtig ist, dass im Versicherungsfall einzig das zählt, was in den Versicherungsbedingungen für den gewählten Tarif garantiert wird, egal was auf der Webseite stehen mag.
Online-Vergleichsportale keine Hilfe
Bei all der Komplexität und Vielfalt der Konditionen und Bedingungen unter den unzähligen und unterschiedlichen Versicherungsangeboten könnten die bekannten Online-Vergleichsportale einen guten Überblick schaffen. Leider ist das Thema Nachhaltigkeit bzw. nachhaltige Merkmale bisher noch kein Auswahl-/Filterkriterium (außer PV-Anlage: ja/nein). Als „grünes“ Kriterium ist einzig „Vertragsunterlagen nur digital“ mit einem grünen Blatt gekennzeichnet. Hier besteht dringender Handlungsbedarf!
Fazit
Alles in allem wird es KundInnen alles andere als leicht gemacht! Eine wirklich nachhaltige Versicherung mit fairem Leistungsumfang zu finden kostet Zeit und ist mühsam. Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf: Auf Kundenseite, aber vor allem bei den Versicherungen, Versicherungsmaklern und Online-Vergleichsportalen.
Bis das nicht gemacht ist bleibt als ernüchterndes Fazit der Produktanalyse leider nur festzustellen: All die positiven transformativen Potenziale der Wohngebäudeversicherung kommen derzeit im Wesentlichen so gut wie nicht zum Tragen!
Genau hier möchten wir aber im CREATE-Projekt ansetzen und arbeiten unter Hochdruck daran, hier Maßnahmen zu entwickeln und aktiv Verbesserungen anzustoßen. Es bleibt also spannend!
Wichtige Informationen
Zur Erinnerung: Datenquelle ist die Ende 2023 im Rahmen unseres Forschungsprojektes CREATE durchge-führte Produktanalyse der Premiumtarife von 34 Wohngebäudeversicherungen. Untersucht haben wir da-für die Webseiten der Versicherungen, sind auf die Produktseite der Wohngebäudeversicherung gegangen und haben die umfangreichen Versicherungsbedingungen durchgearbeitet. Wo möglich, wurden auch Online-Tarif-Rechner anhand eines Musterhauses befüllt. All diese Informationen wurden ausgewertet und die einzelnen Klauseln miteinander verglichen.
Wichtig: Die von den Versicherungen angebotenen Tarife & Tarifmerkmale verändern sich beständig, daher können sich seit unserer Analyse im Oktober und November 2023 Änderungen ergeben haben. Wir gehen aber davon aus, dass die Grundaussagen zu den hemmenden Faktoren weiterhin Bestand haben.
Blogreihe: „Wie viel „grün“ steckt in der Wohngebäudeversicherung?“
Um das herauszufinden haben wir im Rahmen von CREATE Ende 2023 eine umfangreiche Produktanalyse der Premiumtarife von 34 Wohngebäudeversicherungen durchgeführt. Premiumtarife deswegen, weil dort der umfassendste Leistungsumfang enthalten ist, und damit die Wahrscheinlichkeit nachhaltige Merkmale zu finden, entsprechend am höchsten ist.
Untersucht haben wir dafür die Webseiten der Versicherungen, sind auf die Produktseite der Wohngebäudeversicherung gegangen, haben die umfangreichen Versicherungsbedingungen durchgearbeitet, wo es gab Online-Tarifrechner durchgeklickt usw. All diese Informationen wurden dann ausgewertet und die einzelnen Klauseln miteinander verglichen (konkret: ab welcher Schadenhöhe kann eine Leistung in Anspruch genommen werden und bis zu welcher Höhe werden die Kosten von der Versicherung übernommen? Die Ergebnisse dazu folgen in unserem nächsten Blogbeitrag).
All dies gibt ein gutes Bild ab, welche nachhaltigen Merkmale nun bereits in den Policen enthalten sind, also wie viel „grün“ tatsächlich in den Policen steckt (und im Umkehrschluss dann auch, woran die transformative Wirkung tatsächlich scheitern könnte).
Grundsätzlich gilt: Hohes Potenzial zur Treibhausgas (THG)-Reduktion haben vor allem Merkmale mit Bezug zur Sanierung von Heizung und Dämmung. Andere baulichen Veränderungen wirken durch die Vermeidung bzw. Verminderung der THG-Intensität im Schadensfall. Dies kann entweder durch Prävention bzw. präventive Maßnahmen oder durch Einsatz THG-reduzierter Schadenbehebungsprozesse bzw. Materialien/Baustoffe erreicht werden.
Um die Länge des Beitrags nicht zu überstrapazieren, möchten wir nun in einem ersten Schritt die gefundenen nachhaltigen Mehrleistungen mit direkten bzw. indirekten Bezug zur Sanierung und Modernisierung zuerst näher vorstellen.
Gefundene nachhaltige Mehrleistungen und deren Vorteile für Versicherungskunden
Zur Erinnerung: Bei nachhaltigen Mehrleistungen handelt es sich um Aspekte, bei denen die Versicherungen im Schadensfall die anfallenden Wiederherstellungs-Kosten & -Aufwände nicht in Form der üblichen Regulierung nach „gleicher Art und Güte“, sondern dem Prinzip „Nachhaltig besserer Art und Güte“ folgen. Gerade hier können viele Hebel angesetzt werden, um die (nachhaltige) Sanierung und Modernisierung zu steigern, und dadurch die Emissionsintensität des Gebäudes deutlich zu reduzieren.
Hier die Übersicht der bereits tatsächlich in Premiumtarifen gefundenen nachhaltigen Mehrleistungen mit direktem/indirektem Bezug zu Sanierung und Modernisierung, auf die Sie achten sollten.
Abbildung: Übersicht Mehrleistungen mit Bezug zur Sanierung / Modernisierung
Bei der Klausel „Mehrleistung für behördlich nicht vorgeschriebene energetische Modernisierung“, geht es zum Beispiel darum, dass die Versicherung im Schadensfall nicht nur die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands übernimmt, sondern auch die Kosten für energetische Verbesserungen oder Modernisierungen. Beispielsweise würden Fenster mit besserer Wärmedämmung (z.B. Dreifachverglasung statt der gesetzlich vorgeschriebenen Zweifachverglasung), nach einem Sturmschaden eine Dachdämmung nach Passivhausstandard usw.
→ Dies ist nicht nur klimatechnisch sehr sinnvoll, sondern kann auch für den Versicherungsnehmenden sehr attraktiv sein, da es dazu beiträgt, die Energieeffizienz des eigenen Hauses zu steigern und dabei durch den gesunkenen Energiebedarf langfristig Kosten zu sparen.
Wichtige Grundlage dafür ist das Leistungsmerkmal: „Mehrkosten für eine Beratung zur Modernisierung und Sanierung“ bzw. noch spezieller „Beratung durch das BAFA zugelassene Energieberater bzw. qualifizierte baubiologische Berater“. Hier übernimmt die Versicherung die Mehrkosten für die Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von zukunftsorientierten Sanierungsmaßnahmen. Gerade nach einem größeren Schadensfall müssen oft zahlreiche komplexe Entscheidungen getroffen werden, z.B. zur Wahl von Baustoffen, Technologien oder Handwerkern. Die Beratung hilft, Fehler zu vermeiden und die besten Optionen für Energieeffizienz und Modernisierung auszuwählen. Ebenfalls Teil der Beratung kann es sein, den Kunden auf Fördermöglichkeiten (z. B. KfW-Zuschüsse oder BAFA-Programme) hinzuweisen und die Beantragung zu erleichtern.
→ So wird Zeit gespart, fachkundig beraten, Unsicherheiten reduziert und finanzielle Zuschüsse aktiv genutzt. All dies erhöht die Wahrscheinlichkeit Sanierungen/Modernisierungen durchzuführen, die die Versicherten ohne Beratung möglicherweise nicht in Anspruch genommen hätten.
Die Klausel „Mehrleistung für umweltschonende und baubiologische Baumaterialien“ hat eine deutliche nachhaltige Wirkung, indem sie den Einsatz ressourcenschonender, langlebiger und gesundheitlich unbedenklicher Materialien fördert. Umweltschonende Baumaterialien bestehen oft aus nachwachsenden Rohstoffen (z. B. Holz, Kork, Hanf) oder recycelten Materialien, wodurch natürliche Ressourcen geschont werden. Bei der Herstellung solcher Materialien entstehen in der Regel weniger Treibhausgase als bei konventionellen Baustoffen wie Beton oder Kunststoff und sind oft biologisch abbaubar oder leichter zu recyceln. Ein wesentlicher Aspekt ist auch, dass baubiologische Materialien häufig frei sind von Schadstoffen wie Lösungsmitteln, Weichmachern oder Flammschutzmitteln, die ausdünsten und die Raumluft belasten könnten.
→ Für Versicherungskunden bietet diese Klausel daher wichtige gesundheitliche Vorteile und fördert ein gesundes Raumklima, ganz abgesehen von all den Umwelt- und klimapositiven Beiträgen.
„Mehrleistungen für Prävention/ Präventive Maßnahmen” zielen darauf ab, dass Schäden erst gar nicht entstehen bzw. in ihrem Ausmaß deutlich reduziert werden können. Die nachhaltige Wirkung ist klar, denn grob gesprochen „Weniger Schäden bedeuten weniger Abfall und Emissionen“. Hintergrund ist, dass im, Schadensfall nicht nur Emissionen bei der direkten Schadenbehebung entstehen, also der Reparatur an sich, sondern ein Großteil der Emissionen als „Grauen Emissionen“ (Prinzip: „cradle to grave“) anfallen: „Dabei handelt es sich um die Emissionen, die durch die Gewinnung, Herstellung, den Transport, die Montage, die Wartung, den Aus-tausch, den Rückbau, die Entsorgung und die End-of-Life-Aspekte der Materialien und Systeme, aus denen eine Immobilie besteht, freigesetzt werden.“ Dazu gerne mehr in einem anderem Blogbeitrag.
Gerade in Zeiten zunehmender Extremwetterereignisse helfen Präventionsmaßnahmen, Gebäude widerstandsfähiger gegen klimabedingte Schäden wie Überflutungen oder Sturmschäden, zum Beispiel durch Einbau wasserdruckdichter Kellerfenster/-Türen, Schwellen etc. Die Erstellung eines Hochwasserpasses ist eine weitere präventive Maßnahme, anhand dessen direkt die Gefährdungslage eines Gebäudes sowie möglicher risikoreduzierender Maßnahmen ersichtlich werden.
Auch unabhängig von klimabedingten Schadenereignissen hilft Prävention: Zirka 80% der durch Versicherungen gezahlten Schadenleistungen fallen aufgrund von Feuer- und Leitungswasserschäden an (Quelle: GDV Schadenstatistik 2024). Feuer/-Rauchmelder hat mittlerweile fast jeder in seinem Haus, doch wie sieht es mit z.B. mit regelmäßig gewarteten Rückstauklappen aus? Innovative Technologien mit moderner Sensortechnik können bereits heute frühzeitig Lecks an Leitungswassersystemen feststellen und Alarm geben, um nur ein Beispiel zu geben.
→ Versicherungen sollten also ein großes Interesse daran haben, entsprechend präventive Maßnahmen bei ihren Kunden zu unterstützen, sei es in der Kostenübernahme im Schadenfall, als zusätzliche Assistenzleistung (z.B. Stichwort „Wasserwächter“ bzw. Beratung zur Prävention), oder in Form von angepassten Beitragsprämien bzw. Selbstbehalten. Für Versicherungsnehmer bedeutet die Klausel Sicherheit, Schutz vor finanziellen Risiken und Zugang zu modernen und wirksamen Technologien.
Last but not least: All diese nachhaltigen Vorteile kommen vor allem dann zum Tragen, wenn die entsprechenden Schadendienstleister, also Handwerker, Sachverständige/Gutachter, Sanierungsfirmen usw. sich mit diesen Aspekten auskennen. Um jedoch hier auf den aktuellen Stand zu bleiben, sind regelmäßige Fort- und Weiterbildungen, modernste Geräte (z.B. mit Sensortechnik, Datenübertragung etc.) und zertifiziert nachhaltige Betriebsmittel notwendig. Dies kann (muss aber nicht!) zu höheren Regulierungskosten im Vergleich von „herkömmlichen“ Schadensbehebung führen. Die Klausel „Mehrkostenübernahme für Wiederbeschaffung /Reparatur über nachhaltige Unternehmen“ sichert dies zu.
Weitere gefundene (potenziell) nachhaltige Merkmale in den Wohngebäudepolicen
Darüber hinaus haben wir eine Vielzahl an weiteren (potenziell) nachhaltigen Merkmalen gefunden, ohne direkten Bezug zur (nachhaltigen) Sanierung. Wir haben diese zwecks Übersichtlichkeit in die drei ESG-Kategorien (E = Ökologische/Umweltbezogene Aspekte, S = Soziale Aspekte, G = Aspekte der „Guten Unternehmensführung“) eingeordnet. Eines der häufigsten genannten Mehrleistungen war z.B. die Übernahme von Kosten für behinderten und altersgerechten Umbau nach einem Schaden. Diese Merkmale haben wir aufgrund des Forschungsfokus aber aktuell nicht tiefer analysiert. Wichtig, nur weil vielleicht eines oder mehrere dieser Merkmale in einer Police enthalten sind, handelt es sich dabei trotzdem nicht zwangsläufig um eine wirklich „Nachhaltige Wohngebäudeversicherung“, so wie es oft suggeriert wird.
Ausblick
Nachdem wir uns jetzt einen ersten guten Überblick über die wesentlichen gefundenen nachhaltigen Merkmale verschafft haben, möchten wir in unserem nächsten Blogbeitrag nun tiefer in die Ergebnisse einsteigen: Wie oft haben wir diese Merkmale denn überhaupt gefunden, welche Einschränkungen gelten, die entsprechend die transformative Wirkung stark beeinflussen könnten.
Als Hausaufgabe bis dahin können Sie sich schon einmal Ihre umfangreichen Vertragsbedingungen der Wohngebäudeversicherung heraussuchen und schauen, ob Ihnen dabei etwas auffällt!
Greensurance Stiftung stellt erste Ergebnisse zu CREATE auf dem „Fokustag Wohngebäude“ in Leipzig vor
Blogreihe: „Wie viel „grün“ steckt in der Wohngebäudeversicherung?“
Herausforderungen der Wohngebäudeversicherungen in Zeiten des Klimawandels
Am 14. und 15. November 2024 fand der diesjährige „Fokustag Wohngebäude“ der Versicherungsforen in Leipzig statt, auf dem die Greensurance Stiftung erste Ergebnisse des Forschungsprojekts CREATE präsentieren durfte.
Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Bewältigung der großen Herausforderungen, vor denen die Verbundene Wohngebäudeversicherung (VGV) derzeit steht: Tiefrote Zahlen, Risikomodellierung / Tarifierung der Auswirkungen des Klimawandels und welche Rolle nachhaltige Aspekte dabei spielen (könnten).
Klar, dass das Thema der Stunde der risikominimierten Tarifierung aufgrund des Einsatzes externer Daten einen wichtigen Platz einnahm. Aber auch den Aspekt der Prävention bzw. präventive Maßnahmen durch den Einsatz von verbesserter Sensorik & Datentransfer, konkret am Beispiel von „Wasserwächtern“, wurde von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Das Potenzial ist groß, da weiterhin knapp die Hälfte der VGV-Schadenleistungen1 auf Leitungswasserschäden zurückzuführen sind. Je frühzeitiger Leckagen erkannt, geortet, und repariert werden können, umso geringer ist das Schadenmaß und entsprechend umso geringer sind die verursachten Treibhausgase. Ganz zu schweigen von den Einsparungen für die Versicherungen, was den Versicherten u.a. in Form von angepassten (ggf. reduzierten) Versicherungsbeiträgen zugutekommen könnte und sollte (EU-Taxonomie lässt grüßen).
Wie viel „grün“ steckt in der Wohngebäudeversicherung?
Der Vortrag der Greensurance Stiftung stand ganz unter dem Motto „Wie viel „ grün“ steckt in der Wohngebäudeversicherung?“ und stellte damit die Ergebnisse der umfangreichen Produktanalyse der Premiumtarifen von 34 Wohngebäudeversicherern des aktuellen Forschungsprojektes CREATE vor. Überraschend war, wie viele „grüne“ Merkmale bereits grundsätzlich vorhanden sind. Diese können zum Beispiel in Form von nachhaltigen Mehrleistungen enthalten sein, d.h. Versicherungen übernehmen anfallende Kosten & Aufwände nicht in Form der üblichen Regulierung nach „gleicher Art und Güte“, sondern dem Prinzip „Nachhaltig besserer Art und Güte“. Beispiele dafür wären Klauseln wie „Mehrleistung für behördlich nicht vorgeschriebene energetische Modernisierung“, „Mehrkosten für eine Beratung zur Modernisierung und Sanierung“, „Mehrleistung für umweltschonende und baubiologische Baustoffe“ oder aber auch „Mehrleistungen für Prävention/ Präventive Maßnahmen” und viele weitere. Ein Aspekt, der häufig übersehen wird, ist der wesentliche Beitrag der Versicherungswirtschaft zur nachhaltigen Transformation durch das Gewähren von Versicherungsschutz für bspw. Anlagen der Erneuerbaren Energien oder nachhaltiger Mobilität bzw. zur Energieeinsparung. Über Zusatzbausteine besteht dann eine weitere Möglichkeit der bedarfsgerechten, optionalen Deckungserweiterung des Versicherungsschutzes im Sinne der Nachhaltigkeit. Unabhängig von den reinen „Wordings“, also dem konkreten Versicherungsschutz, bieten Versicherungen noch eine Vielzahl an weiteren (potenziell) nachhaltigen Aspekten. Dazu lesen Sie in zukünftigen Beiträgen mehr. Insgesamt also ein durchaus erfreuliches Bild.
Leider gilt aber auch hier der bekannte Spruch, „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“. Denn wenn man tiefer in die Details einsteigt, kann man starke Abweichungen in den Konditionen zwischen den verschiedenen Policen feststellen. „Ab wann kommt eine nachhaltige Klausel zum Tragen“ und „Wie viel wird tatsächlich an nachhaltigen Mehrkosten übernommen?“, sind nur ein paar der kritischen Aspekte. Viele der gefundenen nachhaltigen Aspekte waren bspw. tief in den umfangreichen Vertragsbedingungen versteckt bzw. überhaupt nur bei einer geringen Anzahl an Premiumpolicen enthalten.
Ausblick
Dazu können Sie in unserem nächsten Blogbeitrag zur „Produktanalyse Nachhaltige Merkmale in der Wohngebäudeversicherung“ mehr lesen. Darin wird auch eine detailliertere Übersicht zu all den von uns gefundenen (potenziell) nachhaltigen Merkmalen enthalten sein. Vielleicht verstecken sich ja einige davon auch in Ihrer Police, ohne dass Sie das wissen!