Die Akzeptanz gewerblicher Ökokontobetreiber in Südbayern am Beispiel der Moorrenaturierung (MA/ 2016)
Die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung nach dem Bundesnaturschutzgesetz sieht vor, dass alle erheblichen Beeinträchtigungen des Naturhaushalts und des Landschaftsbildes ausgeglichen werden müssen. Um die Kompensation zeitlich sowie räumlich flexibler zu gestalten, können bereits vor dem Eingriff durchgeführte Ausgleichsmaßnahmen auf einem sogenannten Ökokonto bevorratet werden. Die seit 2014 in Kraft getretene Bayerische Kompensationsverordnung ermöglicht nun auch den gewerblichen Handel mit Ökokonten. Im Rahmen der Masterarbeit soll geprüft werden, inwiefern das Angebot gewerblicher Ökokontobetreiber akzeptiert und angenommen wird. Dabei ist vor allem der südbayerische Naturraum „Voralpines Moor- und Hügelland“ von Interesse. Da die Moorrenaturierung ein spezielles Anliegen der Greensurance Stiftung ist, sollen ausgewählte Moorflächen auf ihr Aufwertungspotenzial und somit deren Eignung als Kompensationsfläche analysiert werden. II Masterarbeit an der TU München im Studiengang Umweltplanung und Ingenieurökologie